(be)coming clean | mit Köpfchen putzen 🤯

Sonntag, 27. September 2026


Ja, ich gebe es zu: mich hat ein absonderliches Hobby gepackt. In letzter Zeit schaue ich leidenschaftlich gern clean with me-Videos, also kleine Filmchen, in denen jemand putzt, ausmistet oder versucht, anderweitig seinen sh*t unter Kontrolle zu kriegen... und die Gedanken, die ich mir dann dabei mache, drehen sich interessanterweise selten um die Frage, wie jemand etwas macht, als viel mehr darum, warum jemand etwas auf eine bestimmte Art macht - und welche Gedanken dahinterstehen. 

Denn nach allem, was ich in den letzten Jahren mit dem Thema Putzen, Ausmisten und Ordnung halten erlebt habe, bin ich heute davon überzeugt, daß es dabei weniger um das richtige (Putz-)Mittel als vielmehr um die Systeme geht, die wir dafür entwickeln. Und bei jedem weiteren Video dieser Art wird mir aufs Neue klar, daß ich vieles heute nicht nur ganz anders mache als früher, sondern daß ich es mir vor allem auch leichter mache - und zwar eben weil ich angefangen habe, anders darüber zu denken.


Symbolbild: mein Plan (Foto von Ron Lach über Pexels)


Denn: "Wie kann ich mir das Leben so leicht - und das Putzen so kurz wie möglich machen?" treibt als Frage nicht nur mich um: auch Jo von @cleanupwithjo dokumentiert immer wieder, was sie als Neuestes versucht auf der Suche nach dem heiligen Gral, der das Monster namens Haushalt ein für allemal einhegen kann. Ihr heutiges Projekt ↓


Ich putze mein Haus in einstündigen Etappen, bis ich nicht mehr das Gefühl habe, in Hausarbeit zu versinken. Heute [will ich] herausfinden, wie viel ich in 60 Minuten tatsächlich in meinem Badezimmer schaffe.


Schaut einfach mal in ihr sehr unterhaltsames Kurz-Video rein: mir dient es hier als Vorlage bzw Stichwortgeber, weil ich anhand Jos O-Tönen zeigen kann, was wir früher alles genauso wie sie gemacht haben, und wie wir es uns heute - zumindest meiner Meinung nach - so viel leichter machen :) SO LASSET DIE BESEN TANZEN! 



1. Putzen beginnt im Kopf

oder: sich dem unvermeidlichen stellen

Meiner Meinung nach beginnt alles damit, sich dem Unvermeidlichen zu stellen und nicht mehr nach der Vogel Strauß-Technik vorzugehen und endlich zu akzeptieren, daß Putzen, Aufräumen und allgemein Ordnung halten ein Teil des (Erwachsenen-)Lebens ist und auch nicht mehr daraus verschwinden wird: von hier an wird es quasi nicht mehr von alleine besser, nur noch schlimmer, wenn man es denn so weit kommen läßt 😆

Damit meine ich, daß wir zuerst akzeptieren müssen, dass geputzt werden muss - da kommt niemand drumherum. Danach legen wir unsere ganz persönlichen Prioritäten fest und erkunden, welche Arbeitsweise die uns liebste ist (wichtig!). Und zu guter Letzt lassen wir uns, was all das angeht, auch noch von anderen inspirieren - denn niemand muss alles (von allein) wissen. Habt ihr Lust drauf? Dann macht einfach mit.


1.1. Akzeptieren, dass Putzen Teil Deines Lebens ist 🗹 

Zuerst ist es nötig, sich darüber bewusst zu werden, dass die Notwendigkeit zu putzen besteht. Das heißt: Ja, das Eingeständnis, dass Dinge sauber gemacht werden müssen und nein, dass keine Fee vorbeikommen wird, um das für einen zu erledigen, ist der erste Punkt auf der Liste. Sind wir uns da einig? Ja?! Dann sind alle weiteren Ausführungen was für dich - und damit ist auch schon der schwerste Teil erledigt! Denn wenn das OB? geklärt ist, bleibt nur noch das WIE? - und dabei kann ich sehr gern aushelfen! Los geht's 🚀 


1.2. Was muss überhaupt (wie) sauber sein? → Vorlieben und Sauberkeitsempfinden abklopfen 🗹

Zweitens ist es nötig, die Frage zu stellen: Was muss unbedingt geputzt werden? Und das ist abhängig davon, was deine Vorlieben sind, was du tatsächlich für Wohnräume hast und was für dich wirklich wichtig ist. Denn wir alle haben unterschiedliche Ansprüche an Sauberkeit, d.h. das Ausmaß an Schmutz, mit dem wir noch zurechtkommen, variiert. Gleichzeitig haben wir auch einfach unterschiedliche Vorlieben und Prioritäten. Bei mir heißt das z.B.: wenn ich einen bestimmten Bereich oft benutze und oft sehe, dann ist es mir wichtig, dass der meinem Empfinden nach sauber ist. Aber auch, daß ich einen unterschiedlichen Sauberkeitsanspruch an unterschiedliche Wohnräume habe, zum Beispiel: das Bad, wo ich mich selbst sauber mache, muss für mich sauberer sein als zum Beispiel ein Wohnraum. Und ein Bereich, den ich sehr oft sehe und nutze, muss für mich auch sauberer sein als zum Beispiel eine Ecke, in die ich nicht oft reinkucke und mit der ich somit auch gar nicht in Kontakt komme - und sie mich somit anschmuddeln könnte :)


1.3. Welche Arbeitsweise passt zu mir? 🗹

Und drittens ist für mich die Frage wichtig: Was mache ich denn gern und was mache ich nicht gern? Damit meine ich nicht, welche Räume geputzt werden müssen und welche nicht, sondern auf welche Art und Weise ich gern arbeite und welche Vorgehensweise mir zum Beispiel zutiefst zuwider ist. Da lohnt es, sich auf die eigenen Vorlieben einzuschießen und es genauso zu machen, wie am wenigsten Widerstand in einem aufkommt, damit die Dinge eben dann auch wirklich gemacht werden.




Wer sich keinen Plan macht, macht es sich selbst schwer.




1.4. Lieber Plan statt 'spontan': was ist wichtig, was kann warten 🗹

Weil ich ständig nur Brände lösche und jede freie Sekunde nutze, um im Haus irgendetwas zu erledigen, habe ich nie gelernt, mit einem richtigen Plan in einen Raum zu gehen.

Mich hat zum Beispiel Jos Aussage in ihrem Video, dass sie von vornherein immer planlos in einen Raum hineingeht, daran erinnert, wie ich es eben nicht mehr mache. Denn ich habe für mich festgestellt, dass planlos und einfach locker flockig und mal so ganz spontan irgendwo anzufangen zu putzen, mich oft mit einem Gefühl von Sinnlosigkeit zurücklässt und mit dem Gefühl von: "Ich habe nichts geschafft." Oder: "Es fängt alles wieder von vorne an." Oder: "Ich habe gar keinen Überblick." Und: "Bin ich eigentlich irgendwann mal fertig?"

Dieses Gefühl kommt aber nicht auf, wenn ich mir tatsächlich einen Plan mache und das Ganze mit etwas Arbeit im Vorhinein angehe - also mit einem rein theoretischen Akt des Nachdenkens, des Überdenkens und quasi des Kartierens des Wohnraums - denn dann erziele ich hinten raus für mich ein besseres Ergebnis. Vielleicht nicht unbedingt, was die Sauberkeit ganz konkret angeht, also in harten Fakten, aber zumindest, was die weichen Faktoren in meinem Kopf betrifft, daß ich also irgendwann mal denke: "Ich bin fertig. Ich kann mich nach getaner Arbeit hinsetzen und die Beine hochlegen. Und ich habe das Gefühl, es gibt gerade nichts, was irgendwie noch auf mich wartet." Das war sonst aber nie der Fall, als ich mir noch keinen Plan gemacht hatte, den ich dann sichtbar abhaken konnte, weil ich eben nicht von vorneherein wußte: das war die Anforderung und die habe ich erfüllt.


1.5. Grundlegendes vom Alltäglichen unterscheiden 🗹

Und heute sauge ich nicht nur den Boden …(...) Der Putzeimer selbst schreit ebenfalls


Im Videobeispiel sieht man z.B., wohin diese Spontaneität führt: nämlich dazu, daß sie anfängt, sich 60 Minuten Zeit zu nehmen und dann mal schaut, wie viel sie schafft. Aber damit kommt sie dann eben auch vom Hundertsten ins Tausendste. Nicht bloß, dass für mich 1h Badputzen absolut überdimensioniert ist, denn ich putze niemals eine Stunde lang das Bad, nein, sie fängt dann auch an, Grundreinigungsaufgaben mit alltäglichen Instandhalteaufgaben zu vermischen. Das ist natürlich eine Geschmacksfrage, aber den Putzeimer noch mal komplett von innen zu waschen, obwohl der vielleicht einfach nur ein bisschen Putzmittelrückstände hat, würde in meinem Kopf die Assoziation erzeugen: "Das ist vergebliche Liebesmüh." Denn - die Mühe würde ich mir einfach nicht machen. Ich würde sagen: "Putzmittelrückstände in einem Putzeimer sind okay für mich," aber andere Dinge – na ja –, für die habe ich dann weiterhin noch Kraft und verliere bei deren Erledigung nicht jeden Lebenswillen, weil ich mich vorher schon an einer Stelle verausgabt habe, von der ich eigentlich tief in meinem Herzen denke: "Die steht in der Prioritätenliste, wenn ich mal das große Ganze betrachte, ganz weit unten."


Früher habe ich das aber auch fast ganz genauso gemacht: kaum hatte ich mal Zeit oder konnte mich zu der ungeliebten Tätigkeit durchringen, habe ich, von schlechtem Gewissen erfüllt, quasi wie eine Irre durchgeputzt (oder den Mitarbeiter angepeitscht, mit mir einen ganzen Sonntag lang durchzuputzen), weil ich es eben sonst NICHT tat. Heute aber weiß ich: das ist meine ungeliebteste Vorgehensweise, denn... auch wenn ich hier wie ein potenzieller Putzteufel rüberkommen mag, der auch noch über das Thema schreiben will, Triebfeder hinter all den Gedankengängen, Überlegungen und Putzplänen ist ja immer, mir das Leben leicht zu machen UND gleichzeitig in einer sauberen Umgebung leben zu können - ich will also im Endeffekt WENIGER putzen. Seltener. Und nicht so laaaange, wie sie es hier vormacht! Denn NEIN, es ist absolut nicht meine Traumvorstellung, stundenlang zu putzen, ganz im Gegenteil. Bis 15 min am Stück ist bei mir noch alles fun&games, da kann ich das als Spiel ansehen, bei dem es gilt, den Eierwecker zu schlagen, habe ich festgestellt.. bis 20min ist es auch noch fast lustig - aber alles, was darüber hinausgeht, artet für mich in ARBEIT aus, die ich tunlichst vermeiden möchte. 


Unsere Vorgehensweise ist deswegen so, dass wir sehr regelmäßig bestimmte Räume und bestimmte Bereiche putzen, manche davon fast jeden Tag - aber mit „fast“ meine ich wirklich nur fast. [Ich stehe, selbst wenn ich mich absolutistisch an meinen Plan hielte, nicht sieben Tage die Woche irgendwo rum und putze. So ist das nicht - ich habe sie aber als IMMER abgespeichert, weil ich es mir zur Gewohnheit machen will, daß sie zu unserem Alltag gehören. Dahinter steht die Psychologie der Gewohnheitsbildung, bei der 'Handlungen durch Wiederholung in einem stabilen Kontext zunehmend automatisch ausgelöst' werden. Ich muss also weniger bewusst entscheiden: "Mache ich das heute?" Oder: "Wann mache ich das nochmal?", was mich bei komplizierten Plänen schon mal zum Aufgeben gebracht hat. Außerdem sorgt dieses hehre Ziel dafür, dass wir am Ende in der Realität bei einem Mittelwert ankommen. Und dafür muss man sich mehr vornehmen, als man am Ende eigentlich erreichen will (habe ich schon bei Dagobert Duck und Klaas Klevers Verhandlungen im Lustigen Taschenbuch gelernt). Nach den Sternen zu greifen, gibt mir hier einen Spielraum, um zumindest beim Mond anzukommen.]


Das sind aber sehr begrenzte Bereiche, und zwar nur die, bei denen ich sage: "Ich halte es im Alltag nicht aus beziehungsweise mein Leben wird wirklich schlechter, wenn diese Bereiche schmutzig gelassen werden". Da halten sich Aufwand und Nutzen für mich die Waage. Andere Bereiche hingegen, also das, was ich hier bei ihr als Grundreinigen oder überflüssige Aufgabe bezeichnen würde oder als etwas, das in der Prioritätenliste, wenn man das große Ganze betrachtet, eigentlich ganz unten steht, putze ich dann zum Beispiel seltener, als Jo das vielleicht tut.



1.6. Von anderen lernen und auch mal (einem bisher) fremde Konzepte ausprobieren 🗹

Um es nochmal ganz klar zu sagen: meine ursprüngliche Methode (wenn ich denn überhaupt eine hatte, die den Namen verdient hätte) war anders, GANZ anders. Und ich nutzte sie nicht, weil sie die für mich Beste war, sondern einfach nur, weil ich keine andere kannte und nie eine andere ausprobiert hatte. Ich musste hier also umlernen. Und heute nutze ich viele Techniken sehr gerne, die sich zu Beginn NICHT wie GANZ NATÜRLICH angefühlt haben und die mir auch nicht einfach so zugeflogen sind, weil ich sie in meiner DNS hätte oder mit der Muttermilch aufgesogen, nein, sondern weil ich sie mir irgendwo abgeschaut (stets verlinkt) und dann an meine Bedürfnisse angepasst habe. Und ja, das war Arbeit. Sich etwas, manchmal auch mühevoll, erst draufschaffen zu müßen, ist nicht immer angenehm. Aber im Chaos leben zu müßen, mit rattengroßen Wollmäusen als Haustieren, ist es auch nicht 😁


Und deswegen möchte ich hiermit nochmal eine Lanze für all die Programme, Tipps und Tricks aller Putzprofis da draußen brechen: ja, es mag einem zunächst ungewohnt erscheinen, was sie einem da alles vorschlagen und nein, nicht alles davon wird zu einem passen - aber mein Leben wurde erst besser, ordentlicher, organsierter und ja, auch sauberer, als ich anfing, endlich mal was GANZ ANDERS zu machen als das, was ich schon immer machte.. und zu denken, alles besser zu wissen, hatte mich die ganze Zeit vorher nirgendwo anders hin gebracht als an den Ort, an dem ich eh schon war (und wo es sehr staubig war.. und dem ich ja eigentlich entkommen wollte).




Wer das Konzept aus "Putzen beginnt im Kopf" mal ausprobieren und sich einen individualisierten Plan erstellen will, kann analog zu den Fragen unter Punkt 1 einen Arbeitsbogen ausfüllen und somit quasi direkt mitmachen: zum Download des Kurzplans *klicke hier*/ ausführliche Anleitung *klicke hier*




2. Putzen muss zum eigenen Leben passen

oder: was nicht passt, wird passend gemacht

Jetzt geht es ans Eingemachte: Ich zeige euch Beispiele dafür, wie aus der Theorie ein individuelles Programm wird. Denn auch wenn wir uns einig sind, dass der Kelch des Putzens an keinem von uns vorübergehen wird, so muss die Umsetzung deshalb noch lange nicht für jeden von uns gleich aussehen. 

Ich habe mir aus meinen eigenen Prioritäten ein Putzprogramm zusammengestellt, welches tatsächlich zu meinem Leben passt, und kann aus erster Hand berichten, was ein paar Minuten am Tag schon ausrichten können, welche kleinen Rituale sich in unserem Alltag bewähren und warum man manches zwar täglich machen kann – aber noch lange nicht muss.


Küche und Bad müssen für mein Seelenheil sauber sein


2.1. Badezimmer und Küche: meine Priorität 

Ganz konkret, damit ihr euch als Beispiel etwas darunter vorstellen könnt: bei uns sind (fast!) jeden Tag in der Woche das Badezimmer und die Küche dran. Das sind zwei Räume, die für mich sauber sein müssen, weil ich entweder dort koche oder mich dort selber sauber machen möchte.

Aber – wir putzen dann in diesen Räumen nicht alles, sondern nur ganz bestimmte Bereiche, bei denen ich für mich identifiziert habe: die möchte ich sauber haben, weil das für mein Sauberkeitsempfinden entweder wichtig ist und/oder weil ich die zum Beispiel sehr oft nutze. Das heißt im Umkehrschluss aber auch: irgendwelche dunklen Ecken oder Bereiche, die nicht genutzt werden, fallen hier weg. Nur die Bereiche, die total im Blickfeld sind UND die für mich ganz persönlich wichtig sind, werden jeden Tag geputzt.


2.2. Kleine Rituale statt großer Kraftakte oder aber auch: Sprint statt Marathon

Gott weiß, dass ich im Moment keine volle Stunde am Stück zum Putzen schaffe

Jo geht hier nach dem Konzept 'alles (in einem Raum) auf einmal' vor - und wir propagieren eher: 'little and often'. Denn mein Gedanke ist: "Ich WILL auch gar keine Stunde lang putzen", wie ich schon unter Punkt 1.5. Keine Grundreinigung im Alltag ausgeführt hatte. Deswegen halten wir uns an → mein 5–15-Minuten-System, d.h. der Zeitaufwand, den ich für jeden meiner priorisierten Räume veranschlage, liegt zwischen 5 und 15 Minuten. Manchmal dauert es nur fünf Minuten, manchmal auch fünfzehn. Aber ich würde immer empfehlen, einen Wecker zu stellen (beziehungsweise wir kucken einfach auf die Uhr, wenn wir anfangen) und wenn wir merken, dass die 15 Minuten überschritten sind, dann hören wir auf jeden Fall auf und lassen quasi den Staubwedel fallen, weil wir uns sagen: "Besser als vorher = ist gut genug". Und gerade wegen dieser Herangehensweise sind meine Kurzprogramme etwas, was ich gut "jeden" Tag machen kann, ohne mich dadurch überlastet zu fühlen. 


Fegen = saugen ohne Steckdose = schnell erledigt


2.3. Swish & Swirl = little, but often

Diese Schnellprogramme heißen bei uns, inspiriert von Real life with Alis Video People With CLEAN Homes Do These 7 Things Everyday,  Swish & Swirl („Wisch and Wörl“ beim Mitarbeiter) und haben einen konkreten Ablauf, den ich einmal auf bunten Post-its komplett niedergeschrieben und dann in den jeweiligen Raum an eine Stelle geklebt habe, die man gut einsehen kann [für Anfänger und um die Gewohnheit zu etablieren: auf NEONFARBENES Papier schreiben und INS Blickfeld z.B. direkt auf den Spiegel kleben, um die Sicht zu verstellen und dadurch den Appellcharakter zu maximieren, von 'ach, da war doch was Neues, was ich machen wollte..!' // für Fortgeschrittene: INNEN an Badschränke kleben, die dann fürs Überprüfen der Arbeitsabläufe kurz geöffnet werden können, sonst aber den Blick auf den nicht so schmucken Zettel kaschieren und somit den Einrichtungsstil nicht verschandeln]. Dadurch könnte theoretisch auch jemand anderes, der das Programm nicht entworfen hat, es anhand dieses Zettels ausführen und dabei trotzdem nichts vergessen. 


2.4. Bett machen – oder eben nicht.

Weitere täglich zu erledigende Aufgaben sind, das Bett zu machen und eine Waschmaschine Wäsche anzustellen.

Aber auch da würde ich sagen: Das hängt total von der persönlichen Präferenz ab. Denn ich habe mal Ariel von That awkward mom sagen hören, dass das Bett zu machen ihr ganz persönlich nichts gibt, weil sie sagt: "Ob ich das Bett mache oder das Bett nicht mache, bedeutet mir im Alltag/tagsüber nichts. Also, ich lebe nicht schlechter, wenn das Bett nicht gemacht ist, weil ich ja abends wieder in das Bett hineinkriechen und dazu die Bettdecke sowieso wieder aufschlagen muss. Es ist also okay, wenn ich sie einfach aufgeschlagen liegen lasse."


Vielleicht hält die Person, der das Bettmachen überflüssig erscheint, sich einfach den Tag über nicht mehr im Schlafzimmer auf, weil das ja kein Wohnraum ist, und kriegt es deswegen nicht mit. Sie kann deswegen das optische Chaos des ungemachten Bettes gar nicht sehen und hat für sich entschieden: "Die drei Minuten Zeit und Energie, die ich da reinstecken würde, stecke ich lieber woanders rein."


Und das ist ein Beispiel für: man kann auch Dinge sein lassen und muss sie nicht machen, nur weil sie einem Ideal oder einer Pauschalvorstellung von einem aufgeräumten Zuhause entsprechen. Genau diese Philosophie finde ich wirklich sehr überzeugend, weil ich das genauso sehe und immer sage: "Ein personalisierter Ansatz ist mit das Wichtigste an der ganzen Sache."



 
Gemacht oder ungemacht, das ist hier die (Geschmacks-)Frage


2.5. Eine Waschladung pro Tag (auf neudeutsch: One Load A Day)

Der Duschvorhang und die Badematte kommen in die Waschmaschine.


Jo handelt hier nach der Methode: sie sieht die Schmutz-Wäsche und reagiert ad hoc darauf - sie lässt also die Wäsche das Zepter in die Hand nehmen und entscheiden, was nun für eine Arbeit dran ist. Ich hingegen will nicht mehr spontan waschen, sondern nur noch dann, wenn es dran ist. Und das ist mittlerweile 1x am Tag soweit - aber eben dann, wenn ich es sage und nicht, wenn mich ein herumliegendes Teil dazu auffordert.

Das Konzept aus 1 Waschladung Wäsche/Tag hingegen ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern das habe ich mir von jemandem abgeguckt, denn: früher habe ich das nicht so gemacht, da habe ich auch eher anfallsartig gewaschen. Jetzt aber mache ich es so, dass ich standardmäßig einmal am Tag in die Wäschekammer hingehe und irgendwas in die Maschine werfe. Manchmal ist es viel und manchmal ist es wenig. Manchmal führt es dazu, dass ich gleich ein paar Haufen Wäsche vorsortiere und für morgen und übermorgen hinlege, sodass ich sagen kann: das ist die weiße Kochwäsche, das ist die bunte Kochwäsche, dann haben wir noch ein bisschen 40 Grad, nur dunkel, etc. Die liegen dann schon da und ich habe die nächsten Tage an Arbeit, die vor mir liegt, schon halb vorbereitet, weil ich dann nur noch den jeweiligen Haufen in die Maschine schmeißen muss.


Einfach mal machen, auch wenn es noch nicht brennt



Und diese Herangehensweise hilft mir total: also loszulegen, wenn es eigentlich noch gar nicht wirklich nötig ist, weil nämlich meine alte Taktik, die das genaue Gegenteil war (also darauf warten, bis es quasi schon brennt und die K****💩 am Dampfen ist) viel schlechter für mich war als einfach zu sagen: "Jeden Tag eine Maschine." Egal, wieviel Kilogramm Waschladung das dann im Endeffekt bedeutet. Und beim Waschen merke ich immer wieder, daß mir das Konzept, loszulegen, bevor es wirklich dringend wird, mein Leben entscheidend erleichtert. Denn gerade WEIL ich es so regelmäßig mache, kann mich ein bißchen Dreckwäsche, was irgendwo herumliegt, heute nicht mehr gedanklich in Geiselhaft nehmen, mir ein schlechtes Gewissen machen oder mich von meiner aktuellen Tätigkeit abhalten und die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen.. denn ich weiß ja, wann ich sie fertigmache und in den Schicksalsberg werfe. Und das ist schon sehr bald der Fall :)


Das soll nochmal als Beispiel zur Umsetzung des bereits oben genannten Punkts 1.6. dienen, also dafür, wie es mir ganz konkret geholfen hat, nicht immer nur mein eigenes Süppchen zu kochen, sondern auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und die Konzepte anderer auszuprobieren, um DA-NACH für mich festzustellen: "Okay, klappt das für mich oder nicht?"


Dieses vorurteilsfreie Herangehen war für mich ganz wichtig, besonders, weil ich selbst keine Sozialisation im Bereich Ordnung halten und Sauberkeit herstellen hatte. Das heißt, ich hatte nichts, woran ich mich als Modell orientieren konnte, und ich musste mir quasi fremde Vorbilder suchen und dann erst mal ausprobieren: "Gut, und was passt davon zu mir?" Dieser Prozess war für mich immens wichtig, mir nicht weiterhin innerlich zu sagen: "Ich weiß alles besser", sondern mit dem Gedanken ranzugehen: "Ich weiß eigentlich nichts, aber ich bin bereit, alles zu lernen." Und was ich dabei gelernt habe, hat mein Leben entscheidend verbessert!



3. Ordnung ist das halbe Leben..

und Vorbereitung aufs Putzen

Bevor wir jetzt aber tatsächlich den Putzlappen schwingen, müssen wir noch über etwas anderes reden: Ordnung. Ja, ich weiß. Ihbääh! 😆Dachte ich auch lange, war mir lange verhasst... aber irgendwann musste ich es einsehen: weil ich früher vor dem Putzen bereits eine halbe eine ganze anderthalb Stunden damit beschäftigt war, Dinge von A nach B zu räumen, hatte ich schon die Hälfte meiner Zeit - und vor allem einen guten Teil meiner Lust - verbraucht, bevor es überhaupt losging. 

Deshalb zeige ich euch anhand unseres Beispiels, wie es hilft, Räume neu zu denken, wie ich zu meinem Motto "ein jedes Ding an seinem Platz, von dem es (möglichst) auch nur einen hat" gekommen bin und dass es eine direkte Belohnung dafür gibt, gerade dort für Ordnung zu sorgen, wo unser Leben am meisten Spuren hinterlässt. 

Und weil ich auch hier wieder nach der Prämisse „persönliche Präferenzen statt pauschaler Perfektion“ vorgehe, verliere ich darüber nicht den Verstand, sondern gewinne dadurch sogar – nämlich Zeit, Energie und deswegen, ja, Lebensfreude. Kaum zu glauben, dass das alles mein Leben erleichtert und nicht selbst zur Lebensaufgabe wird? Dann seht her!


Opfer meiner Lebensführung? Nein, danke!



3.1. Ordnung schaffen, um zu putzen: das eine macht das andere erst möglich

Der letzte Punkt, der mittlerweile mit zu unseren alltäglichen Aufgaben gehört, weil er von imminenter Wichtigkeit ist (und den wir früher aber ganz anders gehandhabt haben, also ganz ähnlich, wie es hier bei Jo im Video zu sehen ist) ist, dass wir, vor allem anderen und zuallererst(!), Ordnung schaffen.. und Ordnung halten!
... und ich räume den Boden frei, damit ich staubsaugen kann.
Jo muss zunächst aufräumen, bevor sie putzen kann. Das ist eine unwiderlegbare Tatsache und eine Wahrheit, der man ins Auge sehen muss: es kann nichts abgewischt, gefeudelt und geputzt werden, was vollgestellt ist und nicht zuerst freigeräumt wurde. Aber genau das WILL ich nicht mehr tun; aufräumen, dann putzen - ich will diesen Zwischenschritt möglichst vermeiden. Und das geht nur, wenn wir IMMER das Konzept aus 'Ordnung schaffen und dann erhalten' durchziehen, als Grundlage für alle anderen Maßnahmen.

Deswegen besteht der erste Punkt, Ordnung schaffen, für mich darin, dass wir, um bei Jos Beispiel vom Bad zu bleiben, keine Produkte mehr an bestimmten Stellen des Badezimmers herumstehen haben. Sie sagt ja selbst: „Ja, ich weiß, ich habe hier viel zu viele Produkte, aber ich arbeite gerade daran." Für mich ist es gar nicht so sehr, dass ich zu viel habe – weil ihr wisst, wir haben zu viel (ich sage nur: Klickt mal in #ProjectPan rein) - sondern das die Produkte jetzt an einer bestimmten Stelle stehen und nicht mehr überall wild verteilt sind und es mir dadurch das Putzen überhaupt erst er-mög-licht.


3.2. Ordnung schaffen = Hindernisse beseitigen

Konkret meine ich den Badewannenrand. Ich habe früher alles darauf stehen gehabt, und heute denke ich: "Das würde ich nie wieder machen!". Denn dann muss ich ja erst mal 10 bis 15 Flaschen Duschgel und was weiß ich noch alles davon herunterholen, bevor ich überhaupt die Wanne darunter saubermachen kann. Es sorgte dafür, dass ich mehrere Arbeitsschritte machen musste, bevor ich überhaupt zum eigentlichen Arbeitsschritt, dem Putzen, kommen konnte. Und heute versuche ich mir wirklich jedes Hindernis im Vorhinein aus dem Weg zu räumen, damit die Hauptarbeit, also das Putzen, nicht wieder hinten runterfällt, weil ich dann sage: "Oh, nach dem Aufräumen bin ich jetzt schon müde. Putzen ist nicht mehr."



 
"Eckstein, Eckstein, alles will ver...staut sein!"



3.3. Räume neu denken = den Raum auf das Putzen ausrichten

Das heißt, es geht weniger um tatsächliches Ausmisten, sondern mehr um das Betrachten eines Raumes mit ganz neuen Augen und mich zu fragen: "Wenn das hier ein neu einzurichtender Raum wäre oder wie ein nackiges Hotelbadezimmer, was würde ich wirklich hinzufügen" (weil ich es nicht aushalte, dass zum Beispiel dieser oder jener Dekoartikel dort nicht steht/ weil ich mir sonst vorkomme wie in einem Labor oder in einem Reinraum), was mir aber trotzdem danach noch ermöglicht, hier schnell durchzugehen und effizient zu putzen?


3.4. Husch, ab ins Körbchen!

Seitdem habe ich sehr viele Dinge zusammengefasst und anders eingeräumt. Daher kommt meine Philosophie von: "Ein jedes Ding an seinem Platz, von dem es aber nur einen hat", was heißt, dass möglichst Gegenstände zu Kategorien zusammengefasst an einem Ort stehen, möglichst auch faktisch zusammengefasst, zum Beispiel in einem Körbchen, damit man sie schnell herunternehmen kann und dann deren Inhalte auch selbst noch gebündelt sauber machen kann. Vor allem aber mit der Prämisse: Der Raum hier soll geputzt werden. Und wenn ich weiß, dass ich diese Oberfläche zum Beispiel regelmäßig putze, weil ich sie oft nutze und sauber haben möchte, dann muss sie frei sein. Die Oberfläche muss frei sein. Sie darf nicht vollgestellt sein, weder mit funktionalen Sachen noch mit Deko. Was schnell geputzt werden soll, muss entweder frei sein oder schnell freigeräumt werden können, so will es das Gesetz.


 
Im Korb ist besser als daneben :)


3.5. Ordnung halten oder: Ein schönes Abendritual

Und daran schließt das Ordnung halten an. Das heißt bei uns, ich stelle abends einen Wecker, nachdem der Mitarbeiter von der Arbeit kommt - also bevor unser Abendprogramm mit Kochen und ein bisschen Sport machen und uns entspannen und so losgeht - um zuallererst den Arbeitstag von unserem Abendprogramm und der Freizeit abzutrennen, indem wir diesen Abschnitt mit dem Aufräumen einläuten [was aber auch dem Gedankengang folgt: mach das Schwerste zuerst. Und zu Beginn des Abendprogramms sind wir noch am fittesten 💪]



3.6. Warum Aufräumen bei uns kein Selbstzweck ist

Wir stellen uns also einen Wecker, machen Musik an und räumen dann minimal fünf, maximal fünfzehn Minuten die Bude auf. Das tue ich aber eben nicht aus reinem Selbstzweck, als aufräumen um des reinen Aufräumen willens, sondern weil ich jedes Mal innerlich dabei denke: "Diese Oberfläche dort, die jetzt vielleicht gerade vollgestellt ist oder auf der etwas liegt, was da gar nicht hingehört, die muss ich später irgendwann putzen." Und das Putzen allein ist schon anstrengend genug. Dann will ich wenigstens gleich loslegen können und vorher nicht noch aufräumen müssen. 
Das ist die Triebfeder meines Handelns und die Motivation hinter meinem neu entdeckten Ordnungsfimmel: dass ich denke, ich habe final verstanden, daß ich putzen muss. Und das Aufräumen ist eine Art und Weise, wie ich mir das Putzen später erleichtere, indem ich dauerhaft Ordnung halte.


"Diese Oberfläche dort, auf der etwas liegt, die muss ich später putzen." 



3.7. Hauptverkehrsflächen freihalten - an Nebenstraßen darf geparkt werden

Unter Ordnung halten ist wieder gemeint: besonders die Bereiche, bei denen ich weiß, dass ich sie später zum Beispiel abwischen oder abstauben oder wie auch immer reinigen will. Und ich sage euch, bei vielen von diesen Bereichen passiert das maximal einmal die Woche – wenn wir gut sind und uns daran halten. Aber bei den Hauptverkehrsflächen, die jeden Tag (oder fast jeden Tag) sauber gemacht werden sollen, wie im Bad und in der Küche, da halte ich mich jetzt dauerhaft dran, sie stets und ständig ordentlich zu halten.


Was schnell geputzt werden soll, muss frei sein, so will es das Gesetz.


3.8. Zonen statt Perfektion

Ich habe nämlich festgestellt: Wenn ich mich so organisiere, also meinen Wohnraum in Zonen aufteile und sage: "Das nutze ich total oft, deswegen muss es dort leergeräumt und ordentlich sein, weil ich das oft sauber machen will", dann kann ich auch die anderen Ecken, die nicht so ordentlich sind, die verkramt sind, die vollgestellt sind, wo wir vielleicht insgesamt sogar viel zu viel Kram haben (den wir aber zumindest versucht haben, ordentlich in Schränken wegzuorganisieren) besser ertragen. Denn ich weiß: "Das sind gar nicht die Hauptverkehrsflächen, mit denen ich jeden Tag in Kontakt komme."

Und so kann ich auch mehr Unordnung oder Unorganisiertheit besser tolerieren und akzeptieren, weil ich weiß: "Da, wo es mir für den Alltag wichtig ist, da ist es sauber und ordentlich."



  
Nicht perfekt verstaut, aber verstaut!


3.9. Vorbeugen statt Reparieren

Ich befreie den Abfluss … und versuche dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst wieder so schlimm wird.

Zum Schluss stimme ich mit Jo überein: denn indem sie ein Haarsieb in den Abfluss legt, bereitet sie den späteren Putzvorgang quasi vor - und wenn ich jeden Tag etwas nur ganz kurz machen muss, um Schaden zu verhüten, ist mir das lieber, als ihn einmal langwierig, da im Nachhinein, "reparieren" zu müssen.



✽✽✽



Und das passt zu der Grund-Einstellung, die ich mittlerweile zur Haushaltsführung habe: je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, desto weniger glaube ich, dass es um die richtigen Techniken oder Mittelchen geht, sondern vielmehr darum, unser Zuhause so zu organisieren und die Abläufe so einzurichten, dass mich die Arbeiten, die regelmäßig getan werden müssen, möglichst wenig Kraft kosten. Gerade WEIL mir die ganze Haushaltsführung nicht einfach so zufällt und ich das nicht einfach mit der Muttermilch aufgesogen habe, versuche ich, die sich in mir sehr verläßlich aufbauenden Widerstände so gut es geht auszuhebeln, indem ich die Hürden so klein mache, daß auch ich noch drüber komme: ich räume so auf, dass ich später leichter putzen kann, ich putze so, dass ich es auch morgen wieder schaffe und ich erlaube mir, Bereiche unterschiedlich wichtig zu finden. Und durch diesen Dreiklang mache ich es mir in meinem Alltag tatsächlich leichter.


Das Putzen ist für mich hier eigentlich nur eine Metapher: für mich war nie die reine Handlung das Problem, sondern dass mich ihre Ausführung so viel Überwindung gekostet hat - und ich musste lernen, nicht nur mein Umfeld derart zu gestalten, daß es mir bestimmte Arbeiten leichter macht, sondern auch mein Denken so umzustrukturieren, um Reibung von vorneherein zu minimieren. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass meine Ausführungen deswegen über rein praktische, kraftsparende Haushaltstipps hinausweisen: denn in allem, was ich bisher zu diesem Thema je geschrieben habe, erzähle ich eigentlich die Geschichte, wie ich entdeckt habe, das es lohnt, sich Systeme zu bauen, die das Leben leichter machen. Um mir genau das Umfeld zu erschaffen, in dem ich gut leben kann. Leichter. Und deswegen lebenswerter. Und wofür ich dann auch bereit bin, etwas zu tun! 

Es ging eigentlich gar nie nur ums Putzen. Es geht darum, das eigene Leben so einzurichten, dass die Dinge, die man regelmäßig tun muss, möglichst wenig Kraft kosten - und zwar, indem sie zu einem passen.





Alle Fotos, welche diesen Beitrag bebildern, stammen aus der Sammlung von Ron Lach über Pexels. Nicht damit ihr denkt, wir würden in einer Ausgabe von 'Schöner Wohnen' leben, sondern einfach nur, weil die Offenheit auch mal Grenzen hat - wir können gut über alles schreiben, aber wir müßen nicht alles zeigen.. wer knallharte Einblicke will, findet diese im ungeschönten #gettingmysh*ttogether 📹

Alles weitere zum Thema findet sich hinter dem Label 'aufräumen'. Eine echte Fundgrube an Lesestoff, um die Stationen unserer chaotischen Reise der letzten Jahre nachzuempfinden 🕮


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