Umräumen ♻️ statt neu kaufen 🚫 | #no-buy january

Dienstag, 6. Januar 2026

 

Ich habe mich, wo ich nicht viel anderes konnte, in letzter Zeit wieder öfter auf YouTube rumgetrieben.. und wohl auch gerade, weil ich NICHT konnte, so wie ich WOLLTE, wieder vermehrt Inhalte der Kategorie 'Putzen, wischen, organisieren' angesehen - namentlich von April, ihres Zeichens selbsternannter SPACE MAKER: und nach mehr als 10 Folgen umräumen, aufräumen und wegräumen von amerikanischen Verhältnissen (ich sage nur: das SNACK DEPARTEMENT?) war auch ich definitiv wieder reif 'for some change', wie es so schön sehr oft in solchen Videos heißt.




All das kumulierte dann in folgender 10min-Aufräum-Aktion, die aber doch genug Material für ein kurzes Video hergab:


Badablagen neu organisieren in 10min 🧼🧺🧽🧹



Und da es gemäß dem Motto von April ‪@SpaceMakerMethod‬ nicht lohnt, neue Aufbewahrungsbehälter oder Organisationssysteme zu kaufen, eh man nicht versucht hat, den alten Kram neu anzuordnen, passte das perfekt zu meinem #nobuy #january . Wir nutzen also, was wir haben.. 

P.S. für Instagram gedreht, deshalb im Hochformat. Schaut es am besten auf dem Handy an :)


      tipps fürs neu organisieren                               

1. Nehmt euch Zeit für Vorüberlegungen:
ich musste im konkreten Falle erstmal rumprobieren, um herauszufinden, dass mein erster Einfall, die große Biodermaflasche in den Bad-Organizer einzupassen, gar nicht geht, weil sie dafür schlicht zu groß ist. Ich hätte also vielleicht blind(wütig) 😅 etwas Falsches gekauft, was dann gar nicht funktioniert!
Genauso war es hier in dem Fall für mich wichtig, mich erstmal zu fragen, welche von den Produkten, die jetzt außerhalb der Schränke zu schnellen Verfügung rumstehen, denn tatsächlich stets und ständig mir ganz schnell zur Verfügung stehen müssen.. ich verfolge nämlich die Politik, das nur Produkte, Dinge oder Helferlein, die ich tatsächlich regelmäßig (d.h. täglich) benutze, draußen und gut sichtbar auf Ablagen stehen müssen. Alles andere, was seltener benutzt wird oder sogar eine Art 'backup' darstellt, hinunter in einen geschlossenen Schrank bzw sogar in die Vorratskammer gehört. Ich trenne also die Kategorien zwischen a) aktueller Benutzung von b) nur ab und zu mal oder gar c) habe ich auf Halde ganz klar ab. 


2. Mut zur Lücke:
bzw zu Übergangslösungen. Es muss nicht sofort endlos schick werden, es reicht, wenn erstmal irgendein Fortschritt erreicht ist. 

progress beats perfection 

Es lohnt, einfach erstmal anzufangen. Lasst euch also nicht von sowas wie "oh, dann müsste ich ja erstmal noch grundreinigen" oder "ich habe gar nicht den richtigen Organizer" oder "das sieht dann am Ende noch gar nicht perfekt aus" [wohinter immer nur steht: "ich habe nicht die Energie, es gleich richtig und bis zu Ende abzuarbeiten", deswegen: macht es euch leicht und macht erstmal einen häßlichen, ersten Entwurf] abhalten... wenn ihr zumindest mal den halben Weg gegangen seid, seid ihr schon 50% weiter, als wenn ihr euch von all diesen inneren Hürden hättet abhalten lassen, überhaupt loszugehen. 

ein guter Anfang ist die halbe Arbeit


Wenn ihr dann ganz klar unterschieden habt, was wichtig und was in der zweiten Reihe stehen kann, müssen nur noch die Sachen weggeräumt werden, die nicht ganz vorne und prominent platziert werden sollen. Dafür lohnt es 

3. Lagerhaltung nach Kategorien 
zu betreiben. Wir sortieren ganz konkret Sachen, die zur Benutzung sind und Sachen, die nur als Vorrat auf ihre Benutzung warten, voneinander getrennt, genauso wie z.B alles nur ein Heim hat und nicht mehrere. Das ist für das Ordnungsgefühl und um Sachen zu finden, immens wichtig.

Ein Beispiel dafür: wenn ihr etwas auf Vorrat habt, vielleicht die zweite oder dritte Zahnpastatube, die gute Zahnseide auf Halde oder Wattepads in mehreren verschlossenen Packungen, dann sollten diese eindeutig von allen aktuell offenen Packungen, die in Benutzung sind, wegsortiert sein. Das Gute daran: nur für Dinge, die ich aktuell in Benutzung habe, muss ich Platz machen, d.h. die versuche ich so anzuordnen, dass ich gut an sie rankomme (entweder in einem übersichtlichen Organizer sichtbar auf der Badablage oder auch in einem Schrank, in dem ich noch gut alles erreichen kann, weil es nicht ineinander verschachtelt und wie mit Tetris aufeinander gestapelt ist). Dort gilt die Maßgabe: es muss leicht zugänglich und auch rein optisch übersichtlich sein, weil das ja die Dinge sind, die ich regelmäßig benutzen will: und alles, was benutzt wird, muss gut nutzbar sein.

Bei den Vorräten hingegen, also allem, was ihr selten bzw. erst noch später benutzen werdet, könnt ihr hemmungslos stapeln und euer Talent für "es ist Platz in der kleinsten Hütte" ausleben: denn ein Vorratsschrank muss nicht übersichtlich und optisch ansprechend sein, nein: darin muss nur, wenn er einmal nach Kategorien grob sortiert ist (wie bei mir z.B. 'hinten links ist die Sonnencreme') maximal gut der Platz ausgenutzt werden. Und so klappt es auch bei uns, dass wir viel Kram haben können - inklusive Vorratshaltung, die ich teilweise extensiv betreibe - und trotzdem in den Schränken und auf den Ablagen nicht viel Kram ostentativ herumlümmelt. Das ist der Trick.

Ein jedes Ding an seinem Platz, von dem es - wichtig - nur einen(!) hat


Wie ihr seht, besteht Ordnung halten im immer wieder Ordnung schaffen: bei mir ganz konkret heißt das, dass ich immer mal wieder etwas umräume, ausräume und neu sortiere. Es ist also 'work in progress', stets in Arbeit, die mir persönlich aber sehr viel Spaß macht, weil dem Ganzen ein System zugrunde liegt, was funktioniert!



Wenn ihr noch mehr Ideen sucht oder euch fragt, wie ihr ganz grundsätzlich anfangen könntet, Ordnung in das Chaos zu bringen, empfehle ich euch dieses kurze Video von April, die ein paar ihrer Kernmethoden erklärt (übrigens erlaubt YouTube jetzt sogar die Simultanübersetzung ins Deutsche - es gibt also nicht mal mehr eine Sprachbarriere).

Frohes neues,
    ordentliches Jahr

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