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Back to basics | Zurück zu den Grundlagen

Sonntag, 14. Juni 2026


.. was der perfekte Ansatz ist, um das Wesentliche wieder in den Fokus zu rücken. Und auch, um mit einem Thema endlich mal durch zu sein - so geht es mir gerade nämlich: ich habe den Wunsch, daß manches ab jetzt bitte funktionieren soll bzw. daß ich mir nichts Neues mehr dazu aneignen, sondern endlich in der finalen Praxiphase ankommen möchte. Da, wo etwas für mich arbeitet und ich nicht mehr für das System.

Und da denke ich zur Zeit zwar nicht nur an Ordnung, aber AUCH.. und hatten wir hier schon mal angekündigt

Was den Haushalt angeht, sind wir somit erstmal grob durch und werden das Thema erst wieder anschneiden, wenn wir mal ein Video zu 'der alles in einem'-Ordnungs-Plan machen wollen

so bedeutet das auch, daß ich langsam die Früchte meines langen Lernprozesses ernten möchte. Und wie geht das am besten? Indem ich mich frage: bindet das gelernte System alle grundlegenden Erfordernisse ein? Auf gut deutsch: klappt es ganz grundsätzlich damit, oder macht es mein Leben nur schwerer, wie in 'die Theoretisierung des Alltags'?
Wenn ich also versuche, das, was ich mir neu angeeignet habe, auf das Allereinfachste herunterzubrechen und schaue, was auf dem Grund der Methode übrig bleibt: ist dann immer noch alles dabei, damit ich gut zurechtkomme - oder muss ich mich doch noch etwas weiterbilden in dem Bereich?



Und ich kann bei einem Punkt zumindest voller Überzeugung sagen: ich habe mit dem, was wir uns nun neu angewöhnt haben in Sachen Ordnung schaffen und Ordnung halten, ein ganz konkretes, störendes Überbleibsel alter Konditionierung besiegen können - fast wie im Vorbeigehen. Und das einfach nur, weil ich mich jetzt auf die basics verlassen und beziehen darf.

Warum Aufräumen nicht dasselbe ist wie Entrümpeln

Freitag, 8. Mai 2026

 

Gestern kam ein dm-Paket mit Putzutensilien und anderen Dingen des täglichen Bedarfs an: und nicht nur, weil wir kein Auto haben und janz weit draußen wohnen und deswegen immer froh sind, keine 80 WL-Vorteilspackung von Perwoll Waschmittel für Helles und Weißes (denn ja, ich habe echt viel helle Kleidung und ja, mit Perwoll zu waschen gibt mir immer noch so ein erhabenes Gefühl von #luxus) auf dem Fahrrad nach Hause schleppen zu müßen, haben wir uns ziemlich dolle über dieses Paket gefreut...


sondern auch, weil da neues Putzzeug drin war. Ja. Ich habe es gesagt. Und es ging nicht nur mir so: nachdem wir zu Abend gegessen und eine Folge von How clean is your house auf DVD (mein SCHATZ!) gesehen hatten, sagte der Mitarbeiter von sich aus zu mir "und dann machen wir noch das Paket auf!!", vorfreudig, so als wäre es der Nachtisch. Die beste Abendgestaltung. Unser gemeinsames Leckerli. 


Buch: the mindful art of space making | #projectpan

Sonntag, 29. März 2026

Gerade erst habe ich die neue Episode von April Tandys Ausmist-Reihe auf YouTube gesehen, in der sie anderen dabei hilft, ihr Leben und ihre Wohnräume neu zu organisieren, weswegen sie den Beinamen the space maker trägt.
Passend dazu bin ich ich gerade mit ihrem ersten Buch durch, in welchem sie ihre Methode einmal schriftlich darlegt: und ich muss sagen...

GUT, daß ich ihre Videos kenne, sonst wüßte ich mit dem, was ich da gelesen habe, wenig anzufangen!



Buch: Weniger Zeug, mehr Freiheit | #projectpan

Sonntag, 15. März 2026

Es ist vollbracht: der erste Monat #projectpan liegt (fast) hinter uns.. und auch wenn ich weiß, wie sehr ich doch gefehlt habe im Bereich Unterhaltung (zwei Spielfilme auf Amazon Prime gekauft *hust*), so gibt es doch auch Positives zu vermelden: was die Bücher angeht, habe ich mich an die Vorgabe gehalten, zuerst ein neues (aber ungelesenes) auslesen zu müssen, bevor ich ein weiteres aus einer ähnlichen Kategorie kaufen darf. Und wie könnte ich diesen Meilenstein besser feiern als mit einer Buchrezension, vor allem, wenn sich der ausgelesene Schmöker auch noch so wunderschön in die Thematik einfügt?




Umräumen ♻️ statt neu kaufen 🚫 | #no-buy january

Dienstag, 6. Januar 2026

 

Ich habe mich, wo ich nicht viel anderes konnte, in letzter Zeit wieder öfter auf YouTube rumgetrieben.. und wohl auch gerade, weil ich NICHT konnte, so wie ich WOLLTE, wieder vermehrt Inhalte der Kategorie 'Putzen, wischen, organisieren' angesehen - namentlich von April, ihres Zeichens selbsternannter SPACE MAKER: und nach mehr als 10 Folgen umräumen, aufräumen und wegräumen von amerikanischen Verhältnissen (ich sage nur: das SNACK DEPARTEMENT?) war auch ich definitiv wieder reif 'for some change', wie es so schön sehr oft in solchen Videos heißt.




All das kumulierte dann in folgender 10min-Aufräum-Aktion, die aber doch genug Material für ein kurzes Video hergab:


Badablagen neu organisieren in 10min 🧼🧺🧽🧹



Und da es gemäß dem Motto von April ‪@SpaceMakerMethod‬ nicht lohnt, neue Aufbewahrungsbehälter oder Organisationssysteme zu kaufen, eh man nicht versucht hat, den alten Kram neu anzuordnen, passte das perfekt zu meinem #nobuy #january . Wir nutzen also, was wir haben.. 

P.S. für Instagram gedreht, deshalb im Hochformat. Schaut es am besten auf dem Handy an :)

Sicherheit schlägt Selbstdisziplin 💡 | get organized with me #2

Sonntag, 29. Juni 2025

Als Nachtrag zu meinem gestrigen Beitrag muss ich meine eigenen Gedankengänge in gewisser Weise widerlegen.. bzw, ihnen etwas Wichtiges hinzufügen. 

Du bist nicht zu schluffig. Du bist zu unsicher.

Jeder, der schon mal versucht hat, seinen Po in irgendeiner Hinsicht hochzubekommen zu etwas, was einem schwer fällt (es sind immer solche Dinge, denn bei allem, was einem leichtfällt, hat man den Po ja längst von sich aus oben!), kennt das Gefühl, sich selbst einfach nicht ausreichend motivieren zu können. Sich einfach nicht überwinden zu können. Sich einfach nicht dazu durchringen zu können, anzufangen, obwohl es für einen selbst das Beste wäre.

Für dieses Phänomen ausgeprägter Aufschieberitis gibt es viele Gründe - aber einer davon war mir so noch nicht bewußt: es geht dabei nicht um mangelnde Willenskraft, nein. Es mangelt dir an Sicherheit.



Ordnung halten? Umdenken! | get organized with me 🔨💪

Samstag, 28. Juni 2025

Vor kurzem stand ich mitten in der Nacht wegen eines unruhigen Magens auf, wankte ins Nebenzimmer, und dachte, im Halbschlaf im Halbdunkeln stehend, etwas erschrocken: 

    "...wie ordentlich es doch ist!"

Dieser Raum, den ich so lange kannte, er erschien mir fast fremd in seiner Leere und Reinlichkeit: die Tische, die nie frei waren, standen wie bereit, um sich zum Arbeiten an sie zu setzen. Nichts belagerte die Stühle außer den Kissen, die auf sie gehörten. Nichts, aber auch nichts, war nicht an seinem Platz. 

Und während ich so in die Küche ging, um mir etwas Beruhigendes für meinen Magen zu holen, dachte ich zunächst deprimiert: "..aber davon wird auch nix besser. Mein Bauchweh wird davon nicht positiv beeinflusst."




Doch schon am nächsten Morgen, bei Tageslicht und mit einem ruhigeren Magen betrachtet, wurde mich klar: aber es wird davon auch nichts schlechter! Ganz im Gegenteil! 
Natürlich kann mir die Ordnung nicht helfen, wenn es mir wegen etwas ganz anderem schlecht geht: z. B. gesundheitlich oder bei anderen wichtigen Dingen in meinem Leben, ABER... es macht nichts davon SCHLECHTER! 

Von der anderen Seite aus betrachtet, wenn alles gut läuft, macht ein organisierter Raum und eine aufgeräumte Umgebung alles in meinem Leben BESSER! Unordnung hingegen sorgt dafür, dass es mir meist schlechter geht: denn selbst wenn es mir von mir aus gerade eigentlich gut geht... und ich dann sehe, wie viel Kram herumliegt, dann zieht mich das runter, obwohl es mir gerade besser gehen könnte. Unorganisiertheit macht also alles SCHLECHTER, egal was in dem Moment noch passiert. 




Und das ist meine Motivation: ich finde es wichtig, auch in die guten Dinge und Momente im Leben zu investieren. Es ist okay, sich auch um die Teile von sich selbst zu kümmern, denen es schon gut geht, denen es aber noch besser gehen könnte und nicht bloß wie die Feuerwehr hinter den schlechten Dingen herzurennen und Notfallbekämpfung zu betreiben. Ich bemühe mich also, so gut wie möglich zu leben, wenn ich es gerade kann, damit ich in schwierigen Momenten dann auf dieses Leben zurückblicken und Kraft aus den wirklich guten Momenten schöpfen kann.

Ich stecke also gern Zeit und Mühe in Aufgaben, die in dem Moment vielleicht gerade nicht absolut notwendig erscheinen, die mir aber hinten raus sehr viel geben können: ich nenne das eine vorausschauende Investition, die mir immer wieder genug Anschubmotivation verpasst, um mich auch Herausforderungen zu stellen, die sich erstmal als schwierig anlassen. Ein schönes Beispiel dafür gefällig?
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