Ich habe mich, wo ich nicht viel anderes konnte, in letzter Zeit wieder öfter auf YouTube rumgetrieben.. und wohl auch gerade, weil ich NICHT konnte, so wie ich WOLLTE, wieder vermehrt Inhalte der Kategorie 'Putzen, wischen, organisieren' angesehen - namentlich von April, ihres Zeichens selbsternannter SPACE MAKER: und nach mehr als 10 Folgen umräumen, aufräumen und wegräumen von amerikanischen Verhältnissen (ich sage nur: das SNACK DEPARTEMENT?) war auch ich definitiv wieder reif 'for some change', wie es so schön sehr oft in solchen Videos heißt.
All das kumulierte dann in folgender 10min-Aufräum-Aktion, die aber doch genug Material für ein kurzes Video hergab:
Badablagen neu organisieren in 10min 🧼🧺🧽🧹
Und da es gemäß dem Motto von April @SpaceMakerMethodnicht lohnt, neue Aufbewahrungsbehälter oder Organisationssysteme zu kaufen, eh man nicht versucht hat, den alten Kram neu anzuordnen, passte das perfekt zu meinem #nobuy#january . Wir nutzen also, was wir haben..
P.S. für Instagram gedreht, deshalb im Hochformat. Schaut es am besten auf dem Handy an :)
tipps fürs neu organisieren
1. Nehmt euch Zeit für Vorüberlegungen:
ich musste im konkreten Falle erstmal rumprobieren, um herauszufinden, dass mein erster Einfall, die große Biodermaflasche in den Bad-Organizer einzupassen, gar nicht geht, weil sie dafür schlicht zu groß ist. Ich hätte also vielleicht blind(wütig) 😅 etwas Falsches gekauft, was dann gar nicht funktioniert!
Genauso war es hier in dem Fall für mich wichtig, mich erstmal zu fragen, welche von den Produkten, die jetzt außerhalb der Schränke zu schnellen Verfügung rumstehen, denn tatsächlich stets und ständig mir ganz schnell zur Verfügung stehen müssen.. ich verfolge nämlich die Politik, das nur Produkte, Dinge oder Helferlein, die ich tatsächlich regelmäßig (d.h. täglich) benutze, draußen und gut sichtbar auf Ablagen stehen müssen. Alles andere, was seltener benutzt wird oder sogar eine Art 'backup' darstellt, hinunter in einen geschlossenen Schrank bzw sogar in die Vorratskammer gehört. Ich trenne also die Kategorien zwischen a) aktueller Benutzung von b) nur ab und zu mal oder gar c) habe ich auf Halde ganz klar ab.
2. Mut zur Lücke:
bzw zu Übergangslösungen. Es muss nicht sofort endlos schick werden, es reicht, wenn erstmal irgendein Fortschritt erreicht ist.
progress beats perfection
Es lohnt, einfach erstmal anzufangen. Lasst euch also nicht von sowas wie "oh, dann müsste ich ja erstmal noch grundreinigen" oder "ich habe gar nicht den richtigen Organizer" oder "das sieht dann am Ende noch gar nicht perfekt aus" [wohinter immer nur steht: "ich habe nicht die Energie, es gleich richtig und bis zu Ende abzuarbeiten", deswegen: macht es euch leicht und macht erstmal einen häßlichen, ersten Entwurf] abhalten... wenn ihr zumindest mal den halben Weg gegangen seid, seid ihr schon 50% weiter, als wenn ihr euch von all diesen inneren Hürden hättet abhalten lassen, überhaupt loszugehen.
ein guter Anfang ist die halbe Arbeit
Wenn ihr dann ganz klar unterschieden habt, was wichtig und was in der zweiten Reihe stehen kann, müssen nur noch die Sachen weggeräumt werden, die nicht ganz vorne und prominent platziert werden sollen. Dafür lohnt es
3. Lagerhaltung nach Kategorien
zu betreiben. Wir sortieren ganz konkret Sachen, die zur Benutzung sind und Sachen, die nur als Vorrat auf ihre Benutzung warten, voneinander getrennt, genauso wie z.B alles nur ein Heim hat und nicht mehrere. Das ist für das Ordnungsgefühl und um Sachen zu finden, immens wichtig.
Ein Beispiel dafür: wenn ihr etwas auf Vorrat habt, vielleicht die zweite oder dritte Zahnpastatube, die gute Zahnseide auf Halde oder Wattepads in mehreren verschlossenen Packungen, dann sollten diese eindeutig von allen aktuell offenen Packungen, die in Benutzung sind, wegsortiert sein. Das Gute daran: nur für Dinge, die ich aktuell in Benutzung habe, muss ich Platz machen, d.h. die versuche ich so anzuordnen, dass ich gut an sie rankomme (entweder in einem übersichtlichen Organizer sichtbar auf der Badablage oder auch in einem Schrank, in dem ich noch gut alles erreichen kann, weil es nicht ineinander verschachtelt und wie mit Tetris aufeinander gestapelt ist). Dort gilt die Maßgabe: es muss leicht zugänglich und auch rein optisch übersichtlich sein, weil das ja die Dinge sind, die ich regelmäßig benutzen will: und alles, was benutzt wird, muss gut nutzbar sein.
Bei den Vorräten hingegen, also allem, was ihr selten bzw. erst noch später benutzen werdet, könnt ihr hemmungslos stapeln und euer Talent für "es ist Platz in der kleinsten Hütte" ausleben: denn ein Vorratsschrank muss nicht übersichtlich und optisch ansprechend sein, nein: darin muss nur, wenn er einmal nach Kategorien grob sortiert ist (wie bei mir z.B. 'hinten links ist die Sonnencreme') maximal gut der Platz ausgenutzt werden. Und so klappt es auch bei uns, dass wir viel Kram haben können - inklusive Vorratshaltung, die ich teilweise extensiv betreibe - und trotzdem in den Schränken und auf den Ablagen nicht viel Kram ostentativ herumlümmelt. Das ist der Trick.
Ein jedes Ding an seinem Platz, von dem es - wichtig - nur einen(!) hat
Wie ihr seht, besteht Ordnung halten im immer wieder Ordnung schaffen: bei mir ganz konkret heißt das, dass ich immer mal wieder etwas umräume, ausräume und neu sortiere. Es ist also 'work in progress', stets in Arbeit, die mir persönlich aber sehr viel Spaß macht, weil dem Ganzen ein System zugrunde liegt, was funktioniert!
Wenn ihr noch mehr Ideen sucht oder euch fragt, wie ihr ganz grundsätzlich anfangen könntet, Ordnung in das Chaos zu bringen, empfehle ich euch dieses kurze Video von April, die ein paar ihrer Kernmethoden erklärt (übrigens erlaubt YouTube jetzt sogar die Simultanübersetzung ins Deutsche - es gibt also nicht mal mehr eine Sprachbarriere).
Herzlich willkommen zu diesem neuen Video: heute zeige ich euch meine gesammelten Einkäufe der letzten Wochen. Es haben sich hier mittlerweile mehrere Behältnisse voll von neu eingekauft angesammelt, daß ich euch sogar eine Rangliste in Form von Tops & Flops machen kann... perfekt, um noch ein paar GUTE Last-minute-Geschenkideen zu sammeln.
Kategorien:
Essen & Trinken
Kleidung
Kosmetik, pflegend und dekorativ
Vermischtes und klassische Geschenkideen
Empfehlenswert:
Teeadventskalender
Entkoffeinierter Espresso
Socken Wolle fascino (dm-Eigenmarke)
Handschuhe, zum Selbststricken + Anleitung im Set (von filati)
Merinowollpulver via VanGraaf.com
Deo unparfümiert (bei Rossmann erhältlich)
Badezusatz Schoko
Effektnagellack von anny
artdeco in der Drogerie
Echtschmuck von ebelin (dm-Eigenmarke)
Schmuckaufbewahrung liegend, für Schubladen (z.B. lighterday Schmuckaufbewahrung Schublade, 6 Stuck Schmucktablett via amazon)
Puzzle von Ravensburger (z.B. Ravensburger Kinderpuzzle - 12996 Weihnachten zu Hause)
Heizdecken (z.B. BR Bringer Infrarot Heizkissen mit Klettverschluss)
Thermometer und Hygrometer analog
Buntstifte Pastell (STAEDTLER Buntstift 146, 12 Pastellfarben im Kartonetui)
Videomakeup:
Catrice espresso yourself eyeshadow quattro (Goldton) - Clinique cheek pop blush pop 18 pink honey pop - Charlotte Tilbury lip cheat Pillow talk fair - L'Oréal tinted lip oil 03 pompon pink
Herzlich willkommen zur neuesten Runde meiner Make-up-aussortier-und-Sammlungs-zeig-Reihe und zwar diesmal wieder im klassischen Stil, aber nach wie vor nach Jahreszeiten sortiert.
In der aktuellen Saison nehme ich mir dann 1x pro Quartal alles vor, was cremig, muffig oder sogar schimmelig werden kann, es geht also um Lippenstifte und Glosse, außerdem noch um Kajalstifte und Eyeliner, Cremelidschatten und 1-2 Blushes.
Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen genau so spannend wie für mich: wer also Lust hat zu sehen, was ich so für Farben für den Herbst habe und was ich eventuell aussortieren muss, der bleibt dran; diesmal gibt es sogar zwei Teile!
..was jeder, außer mir Sonnenkind, schon längst geschnackelt hat.
Aber ich brauchte gelbe Blätter, die fallen, Sonnenlicht, was durchs regennasse Geäst bricht und dazu den Sound der Zugvögel, um so richtig im Herbst anzukommen.
Vor noch gar nicht so vielen Tagen haben dann wir den ersten Spaziergang im Halbdunkeln (weil so richtig hell wie Sommerhimmel-hell wird es ja jetzt nun nicht mehr) gemacht, bei dem ich gedacht habe: wenn der Herbst SO ist, mit diesem pfeffrigen Duft nach Pilzen im Unterholz, den Kranichen, die vom Himmel und den Gänsen, die vom See her rufen, um sich zu sammeln und wir zu unseren Adventure-Touren zu Fuß durch die bunt belaubte Heimat anbrechen, dann, ja DANN mag ich alles daran.
JETZT erst ist es Herbst (die Natur weiß das besser als die Modeindustrie) und jetzt kann ich mich auch für alles, was damit zu tun hat, erwärmen:
Es ist soweit;die ersten Adventskalender trudeln ein. Zumindest in den Werbespalten Instagram-Feeds der üblichen Verdächtigen, die auch sonst den gesamten Spätsommer bis Herbstbeginn damit verbringen, sich über zimtige Lebkuchen-Duschgele in kleinkindgroßen Pappkalendern zu freuen, während draußen fast noch 'Pina Colada auf Sonnenliege'-Wetter ist...
Ich versuche immer, mich von all dem Vorweihnachtskram SO LANG VOR Weihnachten fernzuhalten: nicht nur, weil mir beiSommer-Sonne-Sonnenschein nicht nach Adventskranz-Stimmung ist, sondern auch, um mich nicht in Versuchung zu füüüüüüühren!
Nun aber ist es zu spät: ich bin auf das absonderlich interessante Machwerk von xlaetagestoßen ↷
Das hätte ich dann jetzt gut im September schreiben können, denn ungefähr zu dieser Zeit, aber eben vor 6 Jahren, habe ich angefangen, exklusiv auf dieser Blogpräsenz zu bloggen, nachdem ich bereits über 6 Jahre lang bereits auf The life in front of my eyes und Nixengold geschrieben hatte.
(..) für mich war die Erweiterung meines Blog-'Universums' auf drei Blogs eine natürliche Entwicklung und ein Schritt, den ich schon seit Anbeginn des Blogprojekts machen wollte.
Für mich war mein Web-log schon immer ein sehr persönliches Bastel-Projekt gewesen, weil ich niemals nur etwas FÜR die Öffentlichkeit und den Blog machen wollte, sondern auf ihm einfach nur dokumentieren, was ich eben so PRIVAT mache... was ich lebe und beobachte. Daher der Name:
The life... in front of my eyes
Und deswegen hatte ich mir immer erträumt, unter diesem großen Oberbegriff viele der Dinge vereinen zu können, die mich faszinieren und die mich ausmachen, weil ich mich viel mit ihnen beschäftige..
Ich hätte das Ganze gern in einer Webpräsenz umgesetzt, mit drei verschiedenen Ebenen und jeweiligen Unterebenen, so daß die Universen klar getrennt sind. Aber das bietet Blogger nicht an, daher hatte ich mich erstmal für die Variante mit drei einzelnen Blogs entschieden, was es mir leichter macht, die Designs auch vom Layout, etc. an die jeweiligen Themen anzupassen. Außerdem muss ich mich so nicht mehr zerreißen oder, besser gesagt, zusammenreißen wie bisher. Wenn ich jetzt zu einem Thema eine Idee hab, kann ich das gleich umsetzen ohne es aufschieben zu müßen weil ich denke, es passt jetzt gerade nicht rein. Und wenn mir mal nix einfällt zu einer Sache, mach ich in dem Themenbereich einfach nix und lieber woanders was (...)
Am Ende war es mehr Arbeit als je zuvor, weil ich, im absoluten Überschwang, teilweise drei Blogs gleichzeitig bespielt habe, statt abwechselnd. Insgesamt sind es so an die 2000 Blogposts geworden - und allein auf dem Blog hier gammeln sitzen noch 150 Posts in den Entwürfen herum. Und dann gibt es auch noch den ergänzenden YouTube-Kanal, auf dem sich fast 300 Videos angesammelt haben (WANN habe ich die nochmal alle geschnitten?!).
Und habe ich diesen Sommer auch - aus leider sehr nachvollziehbaren Gründen - länger als je einen Sommer zuvor pausiert, so habe ich nun, nach dieser erzwungenen Atempause, beschlossen, alle jemals von mir erschaffenen Machwerke wieder öffentlich zu machen. Denn natürlich habe ich nichts davon gelöscht oder für immer entfernt: das wäre angesichts der Arbeit, die ich in all das gesteckt habe, auch absolut irrsinnig!
The life..
in front of my eyes
Das heißt, wer gerne den alten Blog gelesen hat, kann das nun wieder tun und in Blogposts ab 2013 stöbern:
Alle Videos, die ich jemals gemacht habe, finden sich aber nur auf den Blogs💻, im jeweiligen Blogpost verlinkt, in welchem sie damals erschienen sind: ab 2018/19 wäre das dann hier: moncotebeaute.blogspot.com/ und bis 2019, hier thelifeinfrontofmyeyes.blogspot.com/.
Schließlich führe ich hauptsächlich Blogs, keinen YouTube-Kanal. Und wenn ihr vom Video per Link zum Blogpost geführt werdet, um z.B. die detaillierte Produktliste eines Schminkitalks einsehen zu können, dann habe ich schlicht weniger Arbeit damit... und euch animiert es vielleicht zum Lesen. Was ja an sich keine keine schlechte Sache ist, so als Ausgleich zum immer-nur-Fernsehschauen :)
P.S. auf den Blogs ist nach wie vor auch die Suche 🔎 nach dem Schlagwort VIDEO möglich
Zahlen, Daten, Fakten
Hitparade meiner geistigen Ergüsse
Und wer sich ein bißchen für die harten Fakten interessiert: wieviel Traffic verursacht denn so ein Blogpost? Was für Seitenaufrufzahlen kann man sich erhoffen? Und: was ist eigentlich wie beliebt? Hier die sehr aufschlussreiche Statistik nach 12 Jahren des dilettantischen in-die-Tasten-hauens :)
Bei den Videos rät der 'Erfolg' mir quasi dazu, nur noch Gesangsstücke, gern in A-capella, hochzuladen, gefolgt von Grundsatztechniken des Frisierens, Haarepflegens, Manikürens und auch noch Reiseberichte von beliebten Urlaubszielen.
Bei den Blogs stehen, früher wie heute, klassische Produktbesprechungen und auch Müllwirtschaft nach wie vor hoch im Kurs. Der Mensch will beraten werden, was Tops, Flops und Dupes angeht, bevor er sich ins Getümmel des nächsten Einkaufstempels wirft!
Das heißt, eigentlich müßte ich meine nächste Planung überdenken: ich hatte Lust auf ein zusammenfassendes Video zu unseren Organisations- und Ordnungstechniken für alles und jeden (ich nenne es: den alles in einem-Plan), aber vielleicht kann sowas auch bis Neujahr warten, wenn alle mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten?
Stattdessen wäre eine klassische "Review" von irgendwas, was gerade schwer angesagt ist, vielversprechender. Das Problem: ich versuche, weniger einzukaufen, stöbere quasi gar nicht mehr einfach nur so bei dm & Co und kaufe, wenn schon, dann eher antizyklisch ein, nach dem Motto: das, was mir gefällt, nicht das, was gerade angesagt ist - und wenn doch, dann vieeeel später als alle anderen. Im Bloggewerbe kann man damit sowieso nix mehr reißen: YouTube→Instagram→TikTok killed (even) the blogging stars.
Hm, okay: wenden wir uns also dem Bewegtbild zu - angesichts der Jahreszeit lohnte es mehr, ein herbstliches Lied aufzunehmen. Vielleicht sollte ich endlich mal meine Version von "Bunt sind schon die Wälder" umsetzen, die ich mir schon vor Jahren im Gesangsbuch notiert hatte..
Diese Gedanken treffen auf mich auch zu: aber nicht deswegen ↷
Recently I’ve noticed something... The more time I spend staring at screens, the worse I feel. Not in a dramatic, existential way. More just this low-grade “meh” that follows me around. Suddenly my face looks older. My home looks uglier. My life feels less exciting.
(...) Pause. Breathe. Put down your phone. Your screen time is just too high.
- Je mehr Zeit ich vor Bildschirmen verbringe, desto schlechter geht es mir. Nicht auf dramatische, existenzielle Weise. Aber plötzlich sieht mein Gesicht älter aus. Mein Zuhause sieht hässlicher aus. Mein Leben fühlt sich weniger aufregend an. (...) Halte inne. Atme durch. Leg dein Handy weg. Du verbringst einfach zu viel Zeit vor dem Bildschirm.
Sondern nur, weil ich die Zeit (m)eines echt gelebten Lebens mit einem nur fremd vorgelebten am Bildschirm verplempert habe.
Denn ohne das finde ich plötzlich die Zeit um aufzuräumen, zu arbeiten und alles zu schaffen, was ich möchte.
Ich bin besonders leicht in diese Falle des nur theoretisierten Lebens gegangen, weil ich seit mehr als zwölf Jahren blogge und somit nicht nur Inhalte von einem winzig kleinen Bildschirm konsumiere, sondern auch erstelle. Und dabei war ganz zu Beginn immer meine grundsätzliche Einstellung dazu gewesen, dass ich echtes Leben "dokumentieren" und nicht nur gefaktes Leben für den Bildschirm noch mal neu nachstelle.
Wenn Social Media nur um sich selbst kreist und in nichts verwurzelt ist, was tatsächlich fassbar und das echte Leben ist, ist es mir schon immer zuwider gewesen... aber da ich kein Dokumentarfilmer mit einem großen Team, einem klassischen Auftraggeber und sowas wie Arbeitsteilung bin, bin ich schnell in der Rolle der eierlegenden Wollmilchsau, was Content Creator - egal wie groß oder klein - in der Social Media Blase sein müssen, versunken. Und dabei habe ich mich nicht selbst vergessen, weil doch alles eigentlich um das eigene Selbst kreist, aber dafür alles andere. Und das ist es, was einen irgendwie im Leben hält. Das es eben nicht immer um einen selbst gehen muss. Und dass die Welt zum Glück größer ist als der kleine, innere Resonanzraum.
Leben kann nicht in Theorie und in Gedanken gelebt werden; es muss echt erlebt werden.
Dann ist es plötzlich aufregend, wie neu und gefühlt viel länger, als sich eine Woche eigentlich anfühlen kann.
Also: weniger alles zerdenken und einfach mal mehr machen.