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Warum Aufräumen nicht dasselbe ist wie Entrümpeln

Freitag, 8. Mai 2026

 

Gestern kam ein dm-Paket mit Putzutensilien und anderen Dingen des täglichen Bedarfs an: und nicht nur, weil wir kein Auto haben und janz weit draußen wohnen und deswegen immer froh sind, keine 80 WL-Vorteilspackung von Perwoll Waschmittel für Helles und Weißes (denn ja, ich habe echt viel helle Kleidung und ja, mit Perwoll zu waschen gibt mir immer noch so ein erhabenes Gefühl von #luxus) auf dem Fahrrad nach Hause schleppen zu müßen, haben wir uns ziemlich dolle über dieses Paket gefreut...


sondern auch, weil da neues Putzzeug drin war. Ja. Ich habe es gesagt. Und es ging nicht nur mir so: nachdem wir zu Abend gegessen und eine Folge von How clean is your house auf DVD (mein SCHATZ!) gesehen hatten, sagte der Mitarbeiter von sich aus zu mir "und dann machen wir noch das Paket auf!!", vorfreudig, so als wäre es der Nachtisch. Die beste Abendgestaltung. Unser gemeinsames Leckerli. 


What's new #29 | April 2026

Samstag, 25. April 2026


... im Frühling: was SO ein schönes Video hätte werden können (ich schaue solch ein Format bei anderen auch immer sehr gern!), aber - wenn es etwas gibt, was nun NEU ist, dann, daß ich mir keinen Stress mehr mache mit der Umsetzung von Projekten, die mich über Gebühr strapazieren; und sei es auch nur dadurch, daß ich für ein Video länger wie festgeschmiedet am Computer sitzen muss als für einen ähnlich gelagerten Blogpost. Außerdem müßte ich das dazugehörige Bildmaterial ja erstmal herstellen und mich, den Hintergrund, die Technik und die Protagonisten des Videos herrichten, bevor sie abgelichtet werden könnnen..



ne. Nicht heute! Da sitze ich nämlich lieber für ein kleines Weilchen (Betonung auf: kleines!) am Computer, auf zwei Wärmedecken und noch eingewickelt in eine Decke (ist noch kalt bei uns) und lasse mein ungeschminktes und unfrisiertes Selbst mit den unmanikürten Fingern in die Tasten hauen. OH JA! Los geht's!

Ordnung... warum NOCHMAL? | #hinterdenKulissen

Mittwoch, 8. April 2026

 

Weil ich das Gefühl habe, immer noch (in meinem Leben) etwas in Ordnung bringen zu müßen. 


Denn es ist in Unordnung. Es gibt immer noch etwas zu tun. 



chaos spills everywhere


Im Laufe der letzten Jahre habe ich entdeckt, daß wir unser Leben als ein Haus mit vielen Räumen beschreiben können, die, zwar voneinander abgetrennt, in ihrer Gesamtheit doch unsere Existenz in Gänze ausmachen und sich somit untereinander beeinflussen.


Wenn ihr euch also vorstellt, wie auf jeder Zimmertür ein Name stünde, z.B. Mama - Papa - Geschwister oder aber auch Bezeichnungen wie Beziehungen - Gesundheit - Seele - Sicherheit und vieles mehr, und somit alle Bereiche, die ein Leben ausmachen, sich hinter diesen Türen befänden, dann gäbe es auch natürlich einen Raum in diesem Haus, auf dessen Schild Ordnung stände. 


Und bei mir herrschte nicht nur in diesem einen Zimmer Chaos: sondern auch in allen anderen.


Alles ist in Unordnung.



my pocket of possibilities

Doch dieser eine Raum, der sich ausschließlich mit der rein praktischen Ordnung beschäftigt, der steht mir zur Verfügung in dem Sinne, daß ich auf ihn Einfluss nehmen kann. Und zwar ganz allein. Den kann ich ordnen. Dort bin ich Alleinherrscher, fähig und imstande alles zu schaffen, was zu schaffen ist.

Grob gesagt versuche ich mich auf das zu konzentrieren, auf das ich überhaupt Einfluss habe.


Und das ist für mich immens wichtig: und auch der Grund, warum mich das Thema immer wieder umtreibt..  

weil eben alles in Unordnung ist. Und schon immer war.


Und dieser Bereich einer der wenigen ist, in denen ich für Ordnung sorgen kann. In denen ich Einfluss habe. In denen ich überhaupt etwas machen darf


.. und auch wenn alle anderen sicherlich wichtiger sind - und auch viel mehr unaufgelöste Müllhaufen enthalten - als der mit der plakativen Unordnung, so gibt es selbst dort noch genug zu tun. And this keeps me going!



a structured cosmos takes over the chaos


Ich bin in Chaos aufgewachsen; nicht nur im übertragenen, sondern auch im wörtlichen Sinne. Es wurde von anderen geschaffen, aber auch bei uns Kindern, die das nur nachmachten, dann so gelassen. Ich dachte deswegen immer, ICH sei eben so, einfach nur, weil ES immer so war.

Es ist beunruhigend für ein Kind, so heranzuwachsen. Außerdem herrschte immer Krieg, world war three since I was here.

Das Chaos und der Kampf gingen stets Hand in Hand; ich sehe heute ganz klar, daß Ordnung in ungeordneten Verhältnissen nicht nur keine Priorität hat, sondern schlicht unmöglich herzustellen, geschweige denn zu erhalten ist.

Und deswegen ist allein schon der Anblick von Ordnung für mich beruhigend, weil er ebenso für geordnete Verhältnisse steht.

Und eben genau deswegen kann ich mich fast unendlich an so etwas Banalem wie einer aufgeräumten Sockenschublade erfreuen; weil es eben auch gleichzeitig etwas so Harmloses ist, mit dem ich mich nun beschäftigen darf. So etwas geht nur in Friedenszeiten.

Und meine aufgeräumte Schlüppi-Schütte ist für mich der handfeste Beweis, daß ICH für MICH für Frieden sorgen kann

und für eine Ruhezone inmitten des Krieges, den ich nicht mal begonnen habe.



The Magician - Use your skills to initiate change


"Cosmos" is the opposite of chaos


Buch: the mindful art of space making | #projectpan

Sonntag, 29. März 2026

Gerade erst habe ich die neue Episode von April Tandys Ausmist-Reihe auf YouTube gesehen, in der sie anderen dabei hilft, ihr Leben und ihre Wohnräume neu zu organisieren, weswegen sie den Beinamen the space maker trägt.
Passend dazu bin ich ich gerade mit ihrem ersten Buch durch, in welchem sie ihre Methode einmal schriftlich darlegt: und ich muss sagen...

GUT, daß ich ihre Videos kenne, sonst wüßte ich mit dem, was ich da gelesen habe, wenig anzufangen!



WHAT'S NEW #28 | Januar 2026

Samstag, 31. Januar 2026

 

Anfang des Jahres; eine Zeit des wohltuenden Vakuums, wo alles aus dem letzten Jahr nicht mehr und anderes noch nicht ist.. und nach dem Rückblick auf 2025, was mich dazu gewzungen hatte, Dinge endlich mal langsamer anzugehen, kann ich aber konstatieren, das wir uns doch schon ziemlich handfest auf das kommende Jahr eingestellt haben!



Umräumen ♻️ statt neu kaufen 🚫 | #no-buy january

Dienstag, 6. Januar 2026

 

Ich habe mich, wo ich nicht viel anderes konnte, in letzter Zeit wieder öfter auf YouTube rumgetrieben.. und wohl auch gerade, weil ich NICHT konnte, so wie ich WOLLTE, wieder vermehrt Inhalte der Kategorie 'Putzen, wischen, organisieren' angesehen - namentlich von April, ihres Zeichens selbsternannter SPACE MAKER: und nach mehr als 10 Folgen umräumen, aufräumen und wegräumen von amerikanischen Verhältnissen (ich sage nur: das SNACK DEPARTEMENT?) war auch ich definitiv wieder reif 'for some change', wie es so schön sehr oft in solchen Videos heißt.




All das kumulierte dann in folgender 10min-Aufräum-Aktion, die aber doch genug Material für ein kurzes Video hergab:


Badablagen neu organisieren in 10min 🧼🧺🧽🧹



Und da es gemäß dem Motto von April ‪@SpaceMakerMethod‬ nicht lohnt, neue Aufbewahrungsbehälter oder Organisationssysteme zu kaufen, eh man nicht versucht hat, den alten Kram neu anzuordnen, passte das perfekt zu meinem #nobuy #january . Wir nutzen also, was wir haben.. 

P.S. für Instagram gedreht, deshalb im Hochformat. Schaut es am besten auf dem Handy an :)

5 Tipps für die Rückkehr in den Alltag | #Ferienende

Freitag, 5. September 2025

 

5 Tipps, um Ihre mentale Belastung zu verringern und Gelassenheit in Ihrem Alltag zu finden


Zurück in den Alltag.

« Kaum ist der Urlaub vorbei, scheinen die Tage zwischen Arbeit, Familienleben, häuslichen Verpflichtungen und unvorhergesehenen Ereignissen wie im Flug zu vergehen. Und ehe man sich's versieht, jongliert man wieder mit Dutzenden kleiner Aufgaben, die unseren Geist überladen und den Eindruck erwecken, ständig keine Zeit mehr zu haben..»






...dabei wollte man es doch dieses Jahr ganz anders machen?, vervollständige ich in Gedanken den Satz aus der französischen Zeitschrift Femme actuelle, die jetzt zum Ferienende (auf französisch «la rentrée» = die Rückkehr) mit vielen Ratgeberartikeln zum Thema Rückkehr in den Alltag aufwartet. Zum Beispiel "mehr Gelassenheit aus dem Urlaub mit in den Alltag nehmen" und "die Fähigkeit, das Wichtige und Richtige vom nur Nötigen zu unterscheiden".. Und mir fällt sofort siedendheiß ein: die Urlaubsfotos wollten doch als erstes einsortiert sein? 

Sicherheit schlägt Selbstdisziplin 💡 | get organized with me #2

Sonntag, 29. Juni 2025

Als Nachtrag zu meinem gestrigen Beitrag muss ich meine eigenen Gedankengänge in gewisser Weise widerlegen.. bzw, ihnen etwas Wichtiges hinzufügen. 

Du bist nicht zu schluffig. Du bist zu unsicher.

Jeder, der schon mal versucht hat, seinen Po in irgendeiner Hinsicht hochzubekommen zu etwas, was einem schwer fällt (es sind immer solche Dinge, denn bei allem, was einem leichtfällt, hat man den Po ja längst von sich aus oben!), kennt das Gefühl, sich selbst einfach nicht ausreichend motivieren zu können. Sich einfach nicht überwinden zu können. Sich einfach nicht dazu durchringen zu können, anzufangen, obwohl es für einen selbst das Beste wäre.

Für dieses Phänomen ausgeprägter Aufschieberitis gibt es viele Gründe - aber einer davon war mir so noch nicht bewußt: es geht dabei nicht um mangelnde Willenskraft, nein. Es mangelt dir an Sicherheit.



Ordnung halten? Umdenken! | get organized with me 🔨💪

Samstag, 28. Juni 2025

Vor kurzem stand ich mitten in der Nacht wegen eines unruhigen Magens auf, wankte ins Nebenzimmer, und dachte, im Halbschlaf im Halbdunkeln stehend, etwas erschrocken: 

    "...wie ordentlich es doch ist!"

Dieser Raum, den ich so lange kannte, er erschien mir fast fremd in seiner Leere und Reinlichkeit: die Tische, die nie frei waren, standen wie bereit, um sich zum Arbeiten an sie zu setzen. Nichts belagerte die Stühle außer den Kissen, die auf sie gehörten. Nichts, aber auch nichts, war nicht an seinem Platz. 

Und während ich so in die Küche ging, um mir etwas Beruhigendes für meinen Magen zu holen, dachte ich zunächst deprimiert: "..aber davon wird auch nix besser. Mein Bauchweh wird davon nicht positiv beeinflusst."




Doch schon am nächsten Morgen, bei Tageslicht und mit einem ruhigeren Magen betrachtet, wurde mich klar: aber es wird davon auch nichts schlechter! Ganz im Gegenteil! 
Natürlich kann mir die Ordnung nicht helfen, wenn es mir wegen etwas ganz anderem schlecht geht: z. B. gesundheitlich oder bei anderen wichtigen Dingen in meinem Leben, ABER... es macht nichts davon SCHLECHTER! 

Von der anderen Seite aus betrachtet, wenn alles gut läuft, macht ein organisierter Raum und eine aufgeräumte Umgebung alles in meinem Leben BESSER! Unordnung hingegen sorgt dafür, dass es mir meist schlechter geht: denn selbst wenn es mir von mir aus gerade eigentlich gut geht... und ich dann sehe, wie viel Kram herumliegt, dann zieht mich das runter, obwohl es mir gerade besser gehen könnte. Unorganisiertheit macht also alles SCHLECHTER, egal was in dem Moment noch passiert. 




Und das ist meine Motivation: ich finde es wichtig, auch in die guten Dinge und Momente im Leben zu investieren. Es ist okay, sich auch um die Teile von sich selbst zu kümmern, denen es schon gut geht, denen es aber noch besser gehen könnte und nicht bloß wie die Feuerwehr hinter den schlechten Dingen herzurennen und Notfallbekämpfung zu betreiben. Ich bemühe mich also, so gut wie möglich zu leben, wenn ich es gerade kann, damit ich in schwierigen Momenten dann auf dieses Leben zurückblicken und Kraft aus den wirklich guten Momenten schöpfen kann.

Ich stecke also gern Zeit und Mühe in Aufgaben, die in dem Moment vielleicht gerade nicht absolut notwendig erscheinen, die mir aber hinten raus sehr viel geben können: ich nenne das eine vorausschauende Investition, die mir immer wieder genug Anschubmotivation verpasst, um mich auch Herausforderungen zu stellen, die sich erstmal als schwierig anlassen. Ein schönes Beispiel dafür gefällig?

WHAT'S NEW #27 | alles neu macht der.. Juni

Dienstag, 17. Juni 2025


Denn dieser Beitrag sollte eigentlich, laut meiner internen Planung (das klingt jetzt aufgeräumter, als es ist, das geht mehr in Richtung 'oh, ich habe diese und diese Idee und das und das könnte da gut passen....') schon im MAI herauskommen.. 

aber wie heißt es so schön? 


Life is what happens to you while you're busy making other plans. - Leben ist das, was Dir passiert, während Du damit beschäftigt bist, ganz andere Pläne zu machen.

Allen Saunders,1957


Und eine dieser Unwägbarkeiten, welche sich mir in den Weg stellte und die gar nicht sooo unabsehbar war, war - mal wieder - das Konglomerat aus SCHULTER-NACKEN-RÜCKENSCHMERZEN, diesmal auch in genau dieser chronologischen Reihenfolge. Ironie des Schicksals diesmal: der Abstieg ins schmerzliche Jammertals begann tatsächlich, weil ich entspannen und infolgedessen dann meine Muskeln zu sehr angespannt hatte (merke: schwache Partien nicht im Hauruckverfahren überlasten!).. und die Moral aus der Geschicht' (von rund 4 Wochen wechselndem AUA!) ist für mich: ich will das nicht mehr, niemals nicht!


Deswegen habe ich mich brav von allem ferngehalten, was mich - anteilig - mit in diese Situation gebracht hatte (= Computerarbeit) und habe mich anderen Dingen zugewandt. Knallhart, ohne jede Rücksicht auf interne Pläne oder äußere Termine und was da noch so alles sein könnte.
Alles, was bisher nicht kam auf Blog & YouTube, kann nächstes Jahr um diese Zeit kommen (jahreszeitlich angepasste Beiträge, meine liebsten, ihr wisst Bescheid!) und ich setze da wieder ein, wo wir uns nun eben jetzt im Zeitenlauf befinden.. und ich hatte Lust auf eine "Was bisher passiert ist"-Zusammenfassung :)


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