Garten für Fortgeschrittene? | Die Abrechnung

Dienstag, 9. Mai 2023


Wir hatten uns - nach unseren ersten Erfolgen in Sachen "Garten für Anfänger" ja vorgenommen, uns nun in Richtung "Garten für mittlere Fortgeschrittene" zu bewegen, was da  hieß: Gemüseanbau im Herbst und Winter. 





Bevor nun also die neue Garten-Saison so richtig beginnt, unsere Ausfälle der letzten:


wir haben nichts, in Worten GAR NICHTS von meinen mühselig im August ausgesäten oder sogar vorgezogenen Gemüsen geerntet. NIX! Der Fehler lag im Detail, und hier im mangelnden DetailWISSEN, denn: allein ein bereits aufgelockertes Beet dank vorherigem Kartoffelanbau zu besitzen, reicht nicht. Es braucht auch noch sowas wie Wasser (haben wir gegeben), Sonne (konnten wir nicht mit dienen) und Nährstoffe (ähem...)..



Licht, Leben, Larven

#Anfängerfehler

denn WENN eines für den Wert eines Gemüsebetts genauso zutreffend ist wie für den Wert einer Immobilie, dann ist es dessen "Lage, Lage, Lage" - und das lag bei uns nun mal denkbar schlecht! Im Sommer kann Halbschatten, gerade bei großer Sommerhitze, ja noch erfrischend wirken auf grüne Pflänzchen, aber im Herbst und Winter sorgt er nur für kümmerliche Mickerlinge im Beet, die mal große Rettiche, rote Beete, Kohl und Möhren werden sollten. 



schön schattig

Außerdem hatten wir schlicht vergessen, das Beet vorab zu düngen, z.B. mit dem in Gärtnerkreisen gern erwähnten, "reifen Kompost" (hat man nicht, wenn man erst ein halbes Jahr selbst Anbau betreibt, denn dann ist der Kompost allerhöchsten halbreif) oder auch dem Goldstaub unter den Nährstoffgebern, dem "gut abgelagerten Kuhmist" (gibt es selbst hier auf dem Land nur mit Kontakten) oder noch besser, "Pferdemist aus biologischer Haltung" (gibt es hier selbst mit Kontakten nicht, denn Biopferde gibt es VOR ALLEM auf dem Land nicht - die werden ja nicht gegessen, sondern nur geritten) : und ja, wenn man etwas anbauen will, was nicht nur nett aussieht (Blumen *hust*), sondern auch essbar ist, dann ist es zwingend nötig, sich mit sowas wie Stark-, Mittel- oder Schwachzehrer, Fruchtfolge und Schädlingsbekämpfung auseinanderzusetzen, da man auf Lebensmittel nicht einfach mal so nachträglich irgendein Wachstumsmittel (Flüssig-Dünger!), Schneckentötolin oder ähnliches kippen kann wie auf gewöhnliche Balkonblumen und ich kann sagen: nach Monaten des sinnlosen, weil fruchtlosen Arbeitens, Hegens und Pflegens kann ich JEDEN LANDWIRT aus der konventionellen Landwirtschaft, der sagt "chemische Keule! Dünger!! Pflanzenschutzmittel!!! Genveränderte, resistente Sorten von RIESENFRÜCHTEN!!!!!" verstehen, denn - wie soll man sonst irgendwas für sich ernten, statt mit den Früchten der eigenen Arbeit nur die hauseigene Madenzucht durchzufüttern.. und dann mit den kümmerlichen Resten, die Gottes mannigfaltige Diversität an Fliegen, Raupen, Käfern und Flöhen (ganz zu schweigen von den ganzen Blattkrankheiten in Form von Pilzen, Bakterien, Viren und Co.) einem übriggelassen hat, noch den Rest der hungrigen, aber eben ohne Nutzgarten lebenden Bevölkerung ernähren?? 



leider kein Schädlingsschutz-, nur ein Verdunstungsschutznetz


Es ist mir SCHLEIERHAFT, wie die Menschheit nicht schon früher ausgestorben ist angesichts der Schwierigkeiten der wünschenswerten, aber eben von unzähligen Unwägbarkeiten gespickten, kleinbäuerlichen Anbauweise (eben OHNE chemische Dünger, Pflanzenschutzmittel und genveränderte Sorten), schön zu sehen am Beispiel unseres Versuchs, den Winter über Kartoffeln 'im Boden vorzuziehen' mit der irischen Methode. Ergebnis unserer Bemühungen, übrig gebliebene, schon vorgetriebene und dadurch für den Kochtopf ungenießbare Knollen noch einer sinnvollen Nutzung zuzuführen war nur, daß unsere im Herbst gesteckten Kartoffeln im November anfingen, auszutreiben.. entgegen JEDER ABSPRACHE - aber Klimaerwärmung, Winterwetter mit fast 20°C in der Sonne (in die wir das Beet EXTRA angelegt hatten, siehe oben ↑) und solchen Sperenzchen hatte es wohl in Irland zu der Zeit, wo diese Methode erfunden wurde, nicht gegeben..


 


dafür aber eine Hungersnot durch ausgefallene Ernten, bei denen die Kartoffeln im Boden verfault waren und die Bevölkerung in Teilen deshalb als Siedler in Schiffen übers Meer in die neue Welt flüchtete, um ihrem Aussterben zu entgehen, wohl schon, wie unsere Nachbarin uns süffisant lächelnd beim Anblick unserer im Winter aufgehenden Kartoffelpflanzen erklärte. Mmpf. Danke für den Nachhilfeunterricht in Sachen Geschichte, aber auch damals war, wie nachzulesen ist, nicht die Anbaumethode, sondern mal wieder ein Schädling der Hauptschuldige (ein Pilz namens "Phytophthora infestans", eingeschleppt aus Nordamerika), gegen den es heute Spritzmittel gibt, die wir ja aber nicht nutzen wollen mit unserer Bio-Anbauweise Marke '19. Jahrhundert' - getan werden muss aber was gegen den Fraß! 


 


Unsere Möhren, Rettiche und andere Früchte, auf die diese Tierchen abfahren, hatten nämlich eine Art Madenbefall, bei der man die Pflanze hoffnungsvoll aus der Erde zieht, nur um festzustellen, daß alle unterirdischen Pflanzanteile (= die man essen wollte!) von fiesen Fraßgängen durchpflügt worden waren. Andere Gemüsesorten bekamen wie über Nacht an den oberirdischen Blättern ein fesches fatales Lochmuster verpasst, wofür angeblich irgendwelche Flöhe oder Käfer verantwortlich waren, die ich aber NIE auch nur zu Gesicht bekam und die angesichts ihrer eigenen Größe (= winzig klein) quasi nicht aufzuspüren sind. 
Für alle anderen, von Schädlingen unbehelligten Sorten gab es aber anscheinend nicht genug Nährstoffe im Boden (rote Beete,) und zu wenig Sonne, die zu Schneckentempo beim Größenzuwachs oder aber zu lang geschossenen, dann aber sofort blühenden Pflanzen, die man dann nicht mehr essen darf, führten (Spinat).. ergo: wir hatten alles falsch gemacht!


vorgezogene rote Beete: viel größer wurde es auch nicht mehr!


➥Tipps zum Gemüseanbau im Herbst & Winter:

  • ein Gemüsebeet muss sonnig liegen, auch, aber VOR ALLEM, wenn man es auch noch im Herbst und Winter beernten will; wer das nicht hat oder herstellen kann (z.B. durch ein Hochbeet, was überall aufgestellt werden kann), sollte es gleich lassen und sich damit viel Leid, den Anblick von VERDAMMT NOCH MAL nicht wachsenden Minipflänzchen und viele enttäuschte Erwartungen (von leckeren Suppen und Salaten  mit selbstangebauten Rüben) ersparen.
  • ein laubabwerfender Baum über dem Gemüsebeet macht im Sommer vielleicht schützenden Halbschatten (= man muss weniger gießen 👍), im Herbst aber eben viel Laub, was die eh schon sonnenhungrigen Jungpflanzen von dem abnehmenden Tageslicht abschirmt und, fast noch schlimmer, Früchte wie Eicheln o.ä., die sich in den Boden eingraben und dort, in Konkurrenz zum Gemüse, vor sich hintreiben wollen.. (= ääääh...einfach nur 👎)
  • für jede Pflanze gibt es einen passenden Schädling. Und er lebt auch in DEINEM Garten, 100%! Sich von vorneherein mit dieser Tatsache abzufinden, sich darauf vorzubereiten und passende Maßnahmen AB DEM MOMENT DER AUSSAAT zu ergreifen ist nicht optional. Daumen drücken und beten, daß der Kelch schon an einem vorübergeht, ist ebenso vergebliche Liebesmüh wie der Aberglaube, jede Art von Wurm, Wanze oder wundersame Larve mithilfe des Internets selbst bestimmen und somit auskontern zu können - wir haben den Hauptteil unserer Mitmieter im Gemüsebeet NIE zu Gesicht bekommen und auch bei denen, die sich netterweise als dicke Engerlinge präsentierten (= zu langsam, um schnell wegzukommen), weiß das allwissende Internet BIS HEUTE NICHT, wes Schmetterlings Kind sie sind! 


 
Es ist ein Kopfgeld auf diese Made ausgesetzt: wer kann diesen Engerling bestimmen? Und uns sagen: Freund (Günstling) oder Feind (Schädling)?


Die einzigen harten Hunde, die es über den Herbst und teilweise bis in den Winter geschafft haben, sind die Radieschen (im Saatband: hatte ich wohl zufälligerweise in dem kleinen Zeitfenster ausgesät, als die Radiesfliege gerade nicht flog.. das hatte mich leichtsinnig gemacht, so nach dem Motto: sieh an, bei uns gibt es nicht! #blöd #soblöd) im neuen Hochbeet, genau wie ausgerechnet die mir zuerst so kapriziös erschienen Salate (sind fast alle bis zur Erntereife gekommen, aber nicht alle Köpfe waren resistent gegenüber Frostschäden NACH dem Auftauen/der Schneeschmelze, was zu gammeligen unteren Blättern und dem Tod der Pflanze geführt hat) und der Feldsalat in der Wintersorte, der zwar extreeeeeem langsam wächst (5 Monate #WTH), aber AB-SO-LUT resistent gegenüber jeglicher Witterung ist und anscheinend keine Schädlinge kennt, die es auf ihn abgesehen hätten.


Radieschen mit Anfängerglück

der eine Salatkopf, der alle überlebte

Feldsalat


➥Tipps zum Gemüseanbau im Herbst & Winter #Hochbeet:

  • auch im Hochbeet braucht es die richtige Erde: wer sich da aber an gängige Anleitungen zu Aufbau und Befüllung hält, wird keine Enttäuschungen wie wir mit unserem ersten Hochbeet Marke Eigenbau erleben, sondern sowas wie ein anfängerfreundliches Beet à la 'Riesenbalkonkasten, aber in rückenfreundlicher Höhe' vorfinden
  • Kopfsalate machen sich selbst im Winter gut (mit dem richtigen Saatgut: steht auf den Saattütchen immer drauf),  auch wenn sie in der kalten Jahreszeit keine dicken Köpfe bilden, wie man sie aus dem Supermarkt kennt. Man kann sie aber gut als Pflücksalat nutzen, bei dem immer nur einige äußere Blätter zum Essen abgezupft, das Herz in der Mitte aber stehengelassen wird. Wichtig: nicht alle Sorten überstehen das AUFTAUEN nach dem Frost schadlos, auch wenn sie an sich frostfest sind - es lohnt also, einfach vor dem ersten Schnee zu ernten oder noch währenddessen, nicht aber danach.
  • Feldsalat ist dein Kumpel, wenn du Aufwand sowie Nervenkitzel scheust: 
    1. es gibt anscheinend NICHTS, was Feldsalat kleinkriegt (weder Witterung noch Würmer, es gibt angeblich nur eine Blattlaus, die ihn liebt, aber die macht im Winter Betriebsferien) außer Mehltau, aber dagegen gibt es resistente Sorten; 
    2. er versteht sich mit quasi jeder anderen Feldfrucht und ist der Freund jedes Beetpartners; 
    3. UND er wird in Saatbändern verkauft, mit denen du dir das Aussähen winzig kleiner Samen ersparst, wie auch das nervenzerfetzende Vereinzeln schwachbrüstiger Jungpflanzen. 
  • Einziger Nachteil: Feldsalat ist nix für Ungeduldige, denn es hat bei uns geschlagene 5 Monate gedauert, bis er groß genug war, um als Salat auf dem Teller wahrgenommen zu werden, ist für mich aber ein echter Kandidat für 'würde ich wieder anbauen, spätestens im Winter', weil er so schön pflegeleicht ist.




Erste Erfolge

#Überlebenskünstler
Wir hatten unsere Erdbeeren vorm Winter komplett beschnitten, d.h. direkt über dem Boden alle Blätter entfernt, den kümmerlichen Rest mit Kompost überhäuft und die Daumen gedrückt, daß sie so die kalten Monate über ihre Kraft in die Wurzelbildung stecken, um im Frühjahr oberirdisch wieder austreiben: und tatsächlich - alle haben die Komplettrasur überlebt und sehen kräftiger aus denn je!


nachgekommen!

Zwischen diese Pflänzchen haben wir extra einheimische Knoblauchzehen gesteckt (wichtig, da die meisten chinesischen Sorten aus dem Supermarkt anscheinend mit den hiesigen Bedingungen nicht zurechtkommen), da diese uns nicht nur eine Autarkie in Sachen Knoblauchversorgung, sondern vor allem auch Schutz vor Schädlingen der Erdbeerpflanzen bieten sollen.. und bis jetzt vertragen sich die neuen Beetnachbarn gut, wenn auch die Knofis - genau wie die Kartoffeln - bereits im November (!) ihren ersten Frühling erlebten und austrieben. Sie haben aber - anders als die Kartoffeln (!) - auch das schadlos überlebt, genau wie Bodenfrost und geschlossene Schneedecken und strecken, allen Unbillen zum Trotz, seitdem ihre grünen Triebe aus der Erde, ohne irgendwelche Verschleißerscheinungen zu zeigen. Teufelskerle, diese Knobläucher!


 
Terassenbeet für die Erdbeeren
Knofi + Beeri = best friends!

Zwiebelpflanzen scheinen in der Hinsicht eh erfolgsversprechend zu sein: unsere Blumenzwiebeln, die wir im Herbst in Kästen und Beete gesteckt haben, haben uns den schönsten Frühblüheranblick beschert, ohne das wir zwischendrin nochmal irgendwas für sie hätten tun müßen.. sogar Tulpen haben wir diesmal groß gekriegt, ein echter Erfolg.



 



Genau wie unsere beiden Obstbäume: Caro (alte Apfelsorte) und Jojo (Zwetschge, Scharka-resistent) haben, gut angebunden und mit Stroh geschützt, den Winter insofern gut überstanden, als daß sie nun im Frühjahr Blätter und auch gleich viele Blüten gemacht haben.. ich kann zwar nicht in die Erde zu ihren Wurzeln schauen (habt ihr euch gut eingewurzelt?), werte das aber mal als gutes Zeichen. 



 


Genauso haben wir unsere vielen Beeren in Töpfen (Heidel-, Stachel- und Himbeeren) und Beeten über den Winter gebracht UND die Himbeeren anscheinend sogar so korrekt beschnitten, daß sie bereits wieder neu austreiben (Herbsthimbeeren) und die Sommersorten wie vorgeschrieben am alten Holz Blütenansätze machen. Okay: Zefa 3 ist tot und Schönemann (wir nennen sie nach ihren Sortennamen, um sie zu unterscheiden) macht nix am alten Zweig, aber sonst... 😅



Kartoffeln im Kompostbeet (ohne Umgraben)

Und - ein später Triumph: allen Unkenrufen zum Trotz haben sich die zu früh gesprossenen, dann elendig erfrorenen und schon totgesagten Kartoffeln fast alle in einem wahren Kraftakt ein zweites Mal erhoben und durch die Erde ans Licht geschoben, wo sie nun einen zweiten Frühling erleben (wie oft kann denn EINE Knolle bei denen neu keimen?). Wir haben den hoffnungsvollen zweiten Aufguss Nachwuchs brav vom schützenden Mulch befreit, die Erde gelockert und um ihn herum angehäufelt, auf dass er uns noch eine gute Ernte beschert - es bleibt spannend!


➥Merke: Balkonkästen allein mit Zwiebelpflanzen zu bestücken macht zwar perspektivisch wenig Arbeit das Jahr über, aber schön sind so dünn besiedelte Riesenkästen auch nicht anzusehen, da ich - faul, wie ich bin - in einen Kasten immer mehrere Sorten gesteckt habe, die dann zeitversetzt blühen sollten: nur führt das leider nicht zu Blütenpracht das ganze Jahr über, sondern lediglich zu 1-2 "aktiven" Pflänzchen pro Kasten und Monat - und der Rest ist schwarzer Mutterboden. Es lohnt mehr, mir für nächstes Jahr vorzunehmen, 1-2 kleine Kästen auf die Fensterbank zu stellen (mit Frühblüherzwiebeln), an denen man sich schon im März erfreuen kann und diese dann später im Jahr mit Küchen-Kräutern auszutauschen, so daß man von der Küche aus nur aus dem Fenster greifen muss. Den restlichen Balkon bestellen wir dann mit Beerenfrüchten und Kräutern in Kübeln und lassen die Rankelpflanzen den Rest der blühenden Deko erledigen.



Unsere Pläne

#Gartenjahr 23/24
sehen vor, daß wir uns nun in Richtung "Garten für Profis" bewegen, das heißt: echten Gemüseanbau (mit Verzehrabsichten!) im Frühling und Sommer. Klingt erstmal einfach, ist es aber nicht, denn wir planen, nicht nur anfängerfreundliche Hochbeete und Balkonkübel zu bepflanzen, sondern auch Gemüse direkt im Freiland/Beet anzubauen, darunter nicht ganz so einfache Kandidaten wie Kohl [hier ehrfürchtiges Zittern vor den mannigfaltigen Kohlschädlingen einfügen].. und dann kommt ja auch noch das Wetter dazu, sprich: Sommer, die Sonne brennt!

  • Ich möchte aber unbedingt wieder Feldsalat, Radieschen, Salate und Neuseeländer Spinat in mindestens zwei Hochbeeten anbauen (so wie hier und hier), davon einmal unser altes, was ich trockenheitsresistent machen möchte und ein neues Sommerhochbeet, was gleich eine Kräutereinfassung mitbringt
  • ich versuche es an einer etwas schwierigen Ecke im Garten nun ein weiteres Mal mit einer neuen Pflanzenart, diesmal: zwei hoffnungsvollen Jungpflanzen Bärlauch, dier es angeblich feucht und schattig mögen.. haben wir!
  • außerdem möchte ich es nochmal mit den schwierigen Kandidaten, die es im Winter nicht geschafft haben, versuchen (namentlich Mangold, Spinat, Rote Beete, Pak Choi, Winterheckenzwiebel), genauso wie mit Zwiebeln und Porree, die man angeblich gut nach den Kartoffeln ins Beet setzen kann.. ich hoffe, daß das diesmal stimmt!
  • Und unser erstes großes Projekt ist ein Hügelbeet! Eine Mammut-Aufgabe, der wir uns schon im Winter hätten stellen können, aber naja... die meisten Gemüse, die dort wachsen sollen, werden eh erst im Mai (nach den Eisheiligen) rausgepflanzt, insofern sind wir hier ENDLICH WIE DIE PROFIS UNTERWEGS, sprich: absolut pünktlich = nicht zu früh (März/April: Gefahr von Nachtfrost) und nicht zu spät (nach Mitte Mai, wenn schon alle guten Jungpflanzen weg sind) haben wir diesmal einfach faul Setzlinge im Gartenmarkt gekauft, statt mühselig und ohne Gelinggarantie was stümperhaft aus Samen selbst vorziehen zu wollen. Da kommt nun aber das volle Programm der Schädlingsschutzabdeckung zum Zuge, ich mache da keine halben Sachen mehr! (siehe hier Schutznetze)


Gemüsejungpflanzen



Und dann steht ihm nichts mehr im Wege, dem naturnahen Garten mit kleinbäuerlichem Charakter 🥗 🍏🍎🥕


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